Heizölpreise ziehen an

Heizölpreise - Bundesweite Preisentwicklung von Heizöl

Zum Beginn der neuen Woche sind die Heizölpreise spürbar gestiegen, nachdem auch die Ölpreise zum Wochenauftakt um rund vier Prozent zugelegt hatten. Insgesamt hatte der G20-Gipfel eher positive Impulse für die Weltwirtschaft gebracht, so dass die zuletzt stark eingebrochenen Ölpreise nach oben gehandelt wurden. Dementsprechend kletterten die Heizölpreise hierzulande im bundesweiten Durchschnitt um 1,4 Cent/Liter, so dass eine Bestellung von 2.000 Litern Heizöl aktuell 74,83 €uro/100 Liter kostet.

Insgesamt sind die Heizölpreise in den zurückliegenden Wochen jedoch um sehr deutliche 21 Cent/Liter bzw. gut 22 Prozent gesunken. Der Spielraum für weitere Preisrückgänge scheint jedoch vorerst aufgebraucht zu sein, weshalb man aktuell nicht nur einer der besten Kaufzeitpunkte der vergangenen drei Monate vorliegt, sondern auch mit Blick in die Zukunft kann man zurzeit von einem empfehlenswerten Zeitpunkt für eine Heizölbestellung sprechen.

Bei der Betrachtung der regionalen Preisentwicklungen waren heute in allen Bundesländern flächendeckende Preisanstiege zu verzeichnen. Besonders stark fielen die Preiserhöhungen mit 2,1 bis 2,7 Cent/Liter in Baden-Württemberg, Bayern, Hessen und dem Saarland aus. Die geringsten Preisanstiege waren hingegen mit 0,1 bis 0,4 Cent/Liter in Brandenburg, Berlin, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen feststellbar.

 

 

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Heizölpreise - Prognose und Empfehlung

Der an den Börsen mit Spannung erwartete G20-Gipfel hat für den Ölmarkt tendenziell preisstützende Impulse gebracht. Vor allem die Aussage von Russland und Saudi-Arabien, dass die beiden Ölriesen auch in Zukunft weiter im OPEC Plus Format zusammenarbeiten wollen, sorgte dafür, dass Analysten nun davon ausgehen, dass die OPEC in dieser Woche eine Förderkürzung beschließen wird. In der Folge zogen die Ölpreise zum Wochenstart kräftig an, was auch die Heizölpreise mit nach oben zog.

Am Binnenmarkt ist derweil keine weitere Verbesserung bei den Transportproblemen in Sicht. Insgesamt hat sich der Heizölhandel in den vergangenen Wochen so gut wie möglich auf die aktuelle Logistiksituation eingestellt und einen Großteil der Transportaufschläge zurückgenommen. Zwar weisen die Heizölpreise in manchen Regionen immer noch ein großes Abwärtspotential auf, doch dieses wird sich wohl bis ins nächste Jahr hinein, aufgrund des anhaltenden Niedrigwassers entlang des Rheins und fehlenden günstigen Transportalternativen, vorerst nicht weiter heben lassen.

Heizölverbraucher, die mit ihrem Heizölvorrat noch bis zum Ende des Winters auskommen, können zurzeit zwar auf sinkende Heizölpreise spekulieren, sollten dann aber die Entwicklungen am Ölmarkt eng verfolgen. Denn wer weiß schon was in den kommenden drei bis vier Monaten am hochspekulativen Ölmarkt passieren wird. Mit hoher Wahrscheinlichkeit werden die Ölpreise, nach ihrem jüngsten rasanten Preissturz, in diesem Zeitraum eher steigen als fallen. Dies könnte dazu führen, dass eine Rücknahme der aktuellen Logistikaufschläge im Binnenmarkt durch steigende Ölpreise egalisiert wird.

Insgesamt finden Heizölverbraucher daher zurzeit einen guten Bestellzeitpunkt vor. Nach der jüngsten Abwärtskorrektur am Heizölmarkt von über 22 Prozent, sind bis zum Jahresende kaum noch Spielräume für weitere Preisrückgänge vorhanden. Vor allem Kunden, die in den kommenden kalten Monaten noch Heizöl benötigen, empfehlen wir jetzt den aktuellen Preiseinbruch für eine Heizölbestellung zu nutzen und sich für den Winter Ruhe zu verschaffen. In dem Zusammenhang sollte auch bedacht werden, dass für kürzere Lieferfristen teilweise hohe Preisaufschläge gezahlt werden müssen, die einen möglichen Preisrückgang wettmachen können.

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