Heizölpreise zeigten im Februar Berg- und Talfahrt

Heizölpreise - Bundesweite Preisentwicklung von Heizöl

Zur Wochenmitte haben sich die Heizölpreise zunächst noch wenig bewegt, obwohl die Vorgaben vom Rohölmarkt einen deutlicheren Rückgang zugelassen hätten. Im Tagesverlauf sind weiteren Preisnachlässe daher nicht unwahrscheinlich, doch am Mittwochmorgen gaben die Heizölpreise im bundesweiten Durchschnitt zunächst nur um 0,2 Cent/Liter nach. Eine Bestellung von 2.000 Litern Heizöl kostete somit am Morgen 63,86 €uro/100 Liter.

Bei der Betrachtung der regionalen Preisentwicklung waren heute in fast allen Bundesländern Preisrückgänge zu verzeichnen. Lediglich in Brandenburg legten die Heizölpreise minimal zu und in Hessen und Sachsen-Anhalt verharrten sie vorerst auf dem Vortagesniveau. In allen anderen Bundesländern lagen die Preisnachlässe am Mittwochmorgen bei 0,1 bis 0,4 Cent/Liter. Am deutlichsten fielen die Preisrückgänge dabei in Bremen, Hamburg, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und Schleswig-Holstein aus.

 

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Heizölpreise - Prognose und Empfehlung

Die Heizölpreise haben im Februar eine spürbare Berg- und Talfahrt hingelegt und befinden sich am letzten Tag des Monats wieder auf dem gleichen Preislevel wie am ersten Tag des Monats. Die Vorgaben vom Rohöl- und Devisenmarkt sind zurzeit jedoch verbraucherfreundlicher als zum Monatsbeginn, so dass am heimischen Heizölmarkt aktuell noch Potential für Preisrückgänge vorhanden ist.

Nachdem die Ölpreise in der vergangenen Woche, durch die allgemein bessere Stimmung an den Börsen und überraschend schwache Daten vom US-Ölmarkt, gestützt wurden, geraten die Ölnotierungen in dieser Woche wieder unter Druck. Ausschlaggebend für die Preisentwicklung der kommenden Tage sind auch in dieser Woche wieder die neuen Zahlen vom amerikanischen Ölmarkt, die heute Nachmittag veröffentlicht werden.

Erwartet wird ein Anstieg der Öllagerbestände und der Ölförderung in den USA. Sollten die Erwartungen eintreffen, so werden die Ölpreise weiter unter Druck stehen. Kommt es jedoch zu einer Überraschung, also zu stabilen oder rückläufigen Zahlen, dann könnte sich die vergangene Woche wiederholen und die Ölpreise könnten in der zweiten Wochenhälfte wieder zulegen.

Bei der aktuellen Nachrichtenlage ist die Chance auf nachgebende Heizölpreise jedoch höher als das Risiko anziehender Preise. Daher sollten Verbraucher zunächst noch mit einer Heizölbestellung abwarten um zu sehen, ob die Ölpreise weiter nachgeben und somit auch die Heizölpreise mit nach unten ziehen. Wenn der Heizöltank bald eine Befüllung benötigt, sollten Verbraucher jedoch darauf achten, dass die günstigsten Heizölangebote in der Regel eine Lieferfrist von rund vier Wochen haben.

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