Heizölpreise wieder leicht im Plus

Heizölpreise - Bundesweite Preisentwicklung von Heizöl

Nach den Preisrückgängen von Freitag und Montag haben die Heizölpreise auf den heutigen Dienstag wieder zugelegt. Es zeigt sich, dass die Lage am Weltölmarkt zurzeit unbeständig ist und daher nicht klar ist, in welche Richtung sich die Ölpreise, nach dem massiven Anstieg der vergangenen Wochen bewegen werden. Dies lässt auch die Heizölpreise schwanken, die heute im bundesweiten Durchschnitt um 0,2 Cent/Liter zulegten. Aktuell kostet eine Bestellung von 2.000 Litern Heizöl somit 83,32 €uro/100 Liter.

Bei der regionalen Betrachtung der Preisentwicklung waren heute überwiegend Preisanstiege zu verzeichnen, die in ihrer Höhe jedoch ganz unterschiedlich ausfielen. So legten die Heizölpreise in Bremen, Hamburg, Niedersachsen und Schleswig-Holstein um kräftige 1,2 Cent/Liter zu. In Brandenburg, Berlin und Mecklenburg-Vorpommern waren hingegen nur leichte Preisanstiege von 0,2 bis 0,4 Cent/Liter feststellbar und in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen gingen die Heizölpreise am Morgen sogar um 0,2 bis 0,4 Cent/Liter zurück.

 

 

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Heizölpreise - Prognose und Empfehlung

Die zuvor sehr aufgeheizte Stimmung am Weltölmarkt hat sich zuletzt etwas beruhigt und auch die Lage auf dem heimischen Heizölmarkt normalisiert sich zurzeit wieder. Nachdem die Vorwochen durch massive Preisanstiege und eine sehr hohe Nachfrage bestimmt waren, können Heizölverbraucher nun auf ein stabiles Preisniveau oder auch eine Preiskorrektur nach unten hoffen. Allzu große Preisrückgänge sollten Verbraucher allerdings nicht erwarten, denn die Aussichten am Weltölmarkt fallen für die Herbst- und Wintermonate weiterhin nicht freundlich aus.

Zwar hat Saudi-Arabien zuletzt bekräftig, dass man in der Lage sei einen weiteren Rückgang der iranischen Ölexporte zu kompensieren, aus Libyen wurde ein Anstieg der Ölförderung gemeldet und durch einen Bericht des IWF zum globalen Wirtschaftswachstum rückt auch die Nachfrageseite wieder in den Vordergrund. Dennoch bleibt die Stimmung an den Börsen skeptisch, denn weiterhin besteht die Gefahr von Angebotsengpässen am Ölmarkt, wenn ab November die US-Sanktionen gegen den iranischen Energiesektor in Kraft treten.

Für Heizölverbraucher bedeutet dies, dass man zurzeit mit einem Heizölkauf warten kann und zunächst im Auge behält, ob die Preise am Weltölmarkt nachgeben werden. Darüber hinaus gibt es auch am heimischen Heizölmarkt noch Potential für Preisrückgänge, wenn die hohe Nachfrage wieder etwas abnimmt. Auch mit Hinblick auf unsere bevorstehende Herbst-Rabattaktion kann es sich daher zurzeit lohnen mit einer Bestellung zu warten. Wer abwartet, sollte allerdings die Entwicklungen am Ölmarkt eng verfolgen, um schnell handeln zu können, falls die Ölpreise doch wieder anziehen sollten.

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