Heizölpreise weiterhin stabil

Heizölpreise - Bundesweite Preisentwicklung von Heizöl

Zur Wochenmitte sind die Heizölpreise leicht gesunken und halten sich somit weiterhin stabil auf dem aktuellen Preislevel. Im bundesweiten Durchschnitt gingen die Heizölpreise auf den heutigen Mittwoch um rund 0,2 Cent/Liter zurück. Eine Bestellung von 2.000 Litern Heizöl kostet somit aktuell 61,96 €uro/100 Liter.

Bei der Betrachtung der regionalen Preisentwicklung waren heute in fast allen Bundesländern Preisrückgänge zu verzeichnen. Deutlicher Ausbrecher war jedoch Rheinland-Pfalz, wo die Heizölpreise am Morgen rund 0,8 Cent/Liter teurere waren als am Vortag.  Auch in Bayern legten die Heizölpreise zu, mit 0,1 Cent/Liter fiel der Anstieg allerdings sehr viel geringer aus.

In allen anderen Bundesländern gaben die Heizölpreise um bis zu 0,5 Cent/Liter nach. Die deutlichsten Preisnachlässe waren dabei in Bremen, Hamburg, Niedersachsen und Schleswig-Holstein zu verzeichnen.

 

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Heizölpreise - Prognose und Empfehlung

Die Heizölpreise haben zum Märzbeginn spürbar nachgeben und sind trotz deutlich schlechteren Vorgaben bisher noch nicht so stark gestiegen. Wer nach den vergangenen kalten Tagen seinen Heizöltank also auffüllen muss, der findet aktuell einen vernünftigen Zeitpunkt für eine Heizölbestellung vor und sollte nicht das Risiko einer Eillieferung eingehen. Denn die günstigsten Heizölangebote haben in der Regel eine Lieferfrist von rund vier Wochen.

Für Heizölverbraucher, deren Tank noch gut gefüllt ist, kann es sich hingegen lohnen die kommenden Monate abzuwarten. Bei aller Unsicherheit, die eine langfristige Prognose mit sich bringt, sieht es zurzeit danach aus, dass die Ölpreise recht wenig Spielraum nach oben haben. Sollte sich an der Nachrichtenlage nichts ändern ist zwar auch das Potential für Preisrückgänge begrenzt, aber es gibt einige Faktoren die zumindest die Chance mit sich bringen, dass die Ölpreise fallen könnten.

Zu nennen ist hier die schlechtere Stimmung an den Börsen, die sich durch die Aussicht auf steigende US-Zinsen und auf Strafzölle, die zu einem Handelskonflikt zwischen den großen Wirtschaftsräumen führen könnten, weiter eintrüben könnte, was auch die Ölpreise unter Druck setzen würde. Außerdem könnte die Ölwährung Dollar durch die Geldpolitik der FED an Wert zulegen, was ebenfalls auf die Ölpreise drücken würde.

Zudem kann die global steigende Ölnachfrage durch die steigende US-Ölförderung ausgeglichen werden. Dies deckelt von sich aus bereits den Ölpreis nach oben und könnte darüber hinaus bei der OPEC für Unruhe sorgen, denn das Ölkartell wird dadurch weitere Marktanteile verlieren, was wiederum ein vorzeitiges Ende der Förderkürzung mit sich bringen könnte.

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