Heizölpreise weiterhin auf Jahreshoch | Aktuelle Heizöl-News vom 13.12.2017

um 08:25 Uhr von Stefan Schmellekamp

Heizölpreise - Bundesweite Preisentwicklung von Heizöl

Die Heizölpreise haben sich zur Wochenmitte kaum verändert. Insgesamt war im bundesweiten Durchschnitt ein leichter Rückgang von 0,2 Cent/Liter zu verzeichnen. Damit kostet eine Bestellung von 2.000 Litern Heizöl 63,11 €uro/100 Liter und liegt somit weiterhin in der Nähe des aktuellen Jahreshochs und knapp 10 Prozent über dem Durchschnittspreis des Jahres 2017, der aktuell bei 57,7 Cent/Liter liegt.

Bei der regionalen Betrachtung der Preisentwicklung waren heute in fast allen Bundesländern Preisrückgänge feststellbar. Lediglich in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz legten die Heizölpreise um leichte 0,3 bzw. kräftige 0,9 Cent/Liter zu. In allen anderen Bundesländern lagen die Preisrückgänge zwischen 0,2 und 1,0 Cent/Liter. Dabei entfielen die kräftigsten Preisnachlässe auf Bayern, gefolgt vom Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen. Nur leicht gaben die Heizölpreise hingegen in Bremen, Hessen, Hamburg, Niedersachsen und Schleswig-Holstein nach.

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Heizölpreise - Prognose und Empfehlung

Nachdem am Ölmarkt in der vergangenen Woche etwas überraschend das Potential einer Abwärtsbewegung getestet wurde, setzte recht schnell eine Gegenbewegung ein, die sich in der Folge zu einem kräftigen Anstieg entwickelte. Aber auch hier folgte wieder eine zügige Gegenbewegung, so dass die Ölpreise insgesamt ihre zurzeit stark volatile Seitwärtsbewegung fortsetzen.

Weiterhin gilt somit, dass die Ölpreise aktuell ein neues Gleichgewicht gefunden haben könnten und sich nun, mit den üblichen, börsenbedingten Schwankungen, auf einen Preisniveau von 60 bis 65 Dollar/Barrel einpendeln könnten. Allerdings sind die Schwankungen der Ölpreis zurzeit so stark, dass es schwer ist eine exakte Aussage für die weitere Entwicklung der Heizölpreise zu treffen.

Für die heimischen Heizölverbaucher bedeutet dies, dass sich das Risiko für steigende Heizölpreise und die Chance auf fallenden Preise zurzeit in etwa die Waage halten. Sollte sich die Nachrichtenlage nicht deutlich ändern ist der Spielraum aber in beide Richtungen klar begrenzt.

Wer gerne spekuliert, der kann darauf setzen, dass die Heizölpreise im kommenden Jahr nachgeben werden. Wer hingegen weniger risikofreudig ist oder noch Heizöl benötigt, um über die kalten Wintertage zu kommen, der kann zum aktuellen Zeitpunkt Heizöl bestellen, ohne das Gefühl haben zu müssen, dass sich bald deutlich bessere Kaufzeitpunkte ergeben werden.

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