Heizölpreise weiter im Aufwärtstrend

Heizölpreise - Bundesweite Preisentwicklung von Heizöl

Aller guten Dinge sind drei – nach dem Preisrutsch zur Mitte der letzten Woche, steigen die heimischen Heizölpreise mit einem deutlichen Plus von 2,0 Cent/Liter nun schon den dritten Handelstag in Folge. Eine Bestellung von 2.000 Litern Heizöl kostet am Dienstagmorgen 52,89 €uro/100 Liter, sodass sich der Heizölpreis langsam vom Vier-Jahres-Tief der letzten Woche entfernt. Auch wenn mittelfristig ein weiteres Abwärtspotenzial nicht ausgeschlossen werde kann, so sprechen die aktuellen Vorgaben des Ölmarktes kurzfristig für weiter steigende Heizölpreise.

Bei der Betrachtung der regionalen Preisentwicklungen zeigte sich auch heute ein einheitliches Bild mit flächendeckenden Preisanstiegen in allen Bundes- ländern. Dabei stiegen die Heizölpreise mit 1,5 bis 1,7 Cent/Liter am wenigsten in Baden-Württemberg, Bayern, Hessen, Rheinland-Pfalz und im Saarland. Kräftigere Preisanstiege waren hingegen zwischen 2,2 und 2,5 Cent/Liter in Brandenburg, Berlin, Bremen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Schleswig-Holstein und Sachsen-Anhalt zu verzeichnen. Ein besonderes Augenmerk fällt heute auf Hamburg, da hier die Heizölpreise in die unmittelbare Nähe von 50,- €uro/100 Liter liegen.

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Heizölpreise - Prognose und Empfehlung

Nachdem in den ersten beiden Maiwochen noch eine ungewöhnliche Abkoppelung der Heizölpreise von den Rohölpreisen ersichtlich war, folgen die Preise für Heizöl seit Ende letzter Woche wieder den Vorgaben des Ölmarktes. Nach dem Erreichen eines neuen Langzeittiefs am Donnerstag, kam es am Folgetag zu einer deutlichen Gegenbewegung, die auch zum gestrigen Wochenstart weiter anhielt. Eine kurzfristige Prognose fällt aktuell schwer, da die Erfahrung der letzten Wochen bereits mehrfach gezeigt hat, dass auf vergleichbare Preissteigerungen, zeitnah deutliche Abwärtsbewegungen folgten.

Die Rohölpreise haben zu Wochenbeginn ihre jüngste Erholung weiter fortgesetzt. Zurückzuführen sind die deutlichen Preissteigerungen auf die gute Stimmung an den Finanzmärkten, von der speziell riskantere Anlageklassen wie Rohstoffe profitieren können. Gestützt werden die Ölpreise außerdem von freiwilligen, als auch unfreiwilligen Angebotsredu- zierungen. Zu der ersten Kategorie zählen die Maßnahmen des Opec, die ihre Fördermengen seit Anfang Mai deutlich reduziert haben. Auch wenn aktuelle der Optimismus überwiegt, besteht am Ölmarkt weiterhin das Risiko eines Rückschlages.

Während bei Aufwärtsbewegungen mit vergleichbaren Preisanstiegen in der jüngsten Vergangenheit eine merkliche Zurückhaltung bei den Heizölverbrauchern einsetzte, fällt aktuell auf, dass sich die Nachfrage weiterhin auf dem Niveau der beiden Rekordmonate April und Mai befindet. Da die Vorgaben des Ölmarktes kurzfristig für weiter steigende Heizölpreise sprechen, ist davon auszugehen, dass sich auch heute viele Verbraucher für eine Heizölbestellung zu günstigen Konditionen entscheiden werden und die Nachfrage somit anhalten auf Rekordniveau bleibt.

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