Heizölpreise weiter auf Talfahrt

Heizölpreise - Bundesweite Preisentwicklung von Heizöl

Die Entwicklung der Heizölpreise in den letzten vier Wochen hat dazu geführt, dass die ohnehin interessanten Heizölpreise nochmals an Attraktivität gewonnen haben. Besonders erfreulich ist, dass die Abwärtsbewegung mit dem heutigen Minus von 1,1 Cent/Liter weiter fortgesetzt wird und der Heizölpreis unter die 60,- €uro-Grenze gefallen ist. Eine Bestellung von 2.000 Litern Heizöl kostet zum Start in den Handelstag 59,48 €uro/100 Liter. Seit Jahresbeginn haben die Heizölpreise im bundesweiten Durchschnitt somit um über zwölf €uro/100 Liter nachgegeben.

Bei der Betrachtung der regionalen Preisentwicklungen zeigte sich heute erneut ein einheitliches Bild mit flächendeckenden Preisrückgängen in allen Bundesländern. Dabei sanken die Heizölpreise mit 0,4 bis 0,9 Cent/Liter am wenigsten in Baden-Württemberg, Bayern und Nordrhein-Westfalen. Die kräftigsten Preisrückgänge waren hingegen zwischen 1,5 und 1,6 Cent/Liter in Bremen, Hamburg, Niedersachsen, Rheinland-Pfalz, im Saarland und in Sachsen-Anhalt zu verzeichnen.

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Heizölpreise - Prognose und Empfehlung

Nachdem am Heizölmarkt in der vergangenen Woche ein Nachfrage-Piek erreicht wurde, haben sich viele Heizölverbraucher in die „Habachtstellung“ zurück- gezogen. Anhand der nochmals gestiegenen Anzahl von Preisanfragen wird deutlich, dass unsere Kunden offensichtlich auf einen weiteren Preiseinbruch lauern. Auch ohne Preisrutsch wird die Abwärtstendenz der Heizölpreise heute weiter fortgesetzt, sodass aktuell sogar ein 27-Monatstief ins Visier genommen wird.

Zum gestrigen Wochenbeginn reagierten die chinesischen Finanzmärkte mit Turbulenzen auf die schnelle Verbreitung des „Coronavirus“ und den möglichen Folgen der neuartigen Lungenkrankheit auf Chinas Wirtschaft. Es kam zu einem deutlichen Kurseinbruch am Aktienmarkt und auch die Landes- währung Yuan stand heftig unter Druck. Infolge des zwischenzeitlichen wirtschaftlichen Stillstandes, schätzen Analysten, dass die chinesische Erdölnach- frage zuletzt um bis zu 20 Prozent gefallen ist. Am Ölmarkt wird ein solcher Einbruch der Rohölnachfrage als außergewöhnlich und äußerst selten bezeichnet.

Die preisdrückenden Marktimpulse haben den heimischen Heizölmarkt weiterhin voll im Griff und halten den Heizölpreis auf Niedrigpreis-Niveau. Auch wenn viele Verbrauchern die hervorragende Einkaufsgelegenheit bereits genutzt haben, bleibt die Nachfrage überdurchschnittlich hoch. Allen spekulationsfreudigen Kunden empfehlen wir den Heizölmarkt genau zu beobachten. Auch wenn die Vorgaben der Märkte auf weiter fallende Kurse hoffen lassen, können sich Verbraucher bei einer heutigen Bestellung über einen attraktiven Heizölpreis freuen.

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