Heizölpreise vor Weihnachten leicht im Plus

Heizölpreise - Bundesweite Preisentwicklung von Heizöl

Kurz vor den Weihnachtsfeiertagen haben die Heizölpreise im bundesweiten Durchschnitt um leichte 0,2 Cent/Liter zugelegt. Insgesamt befinden sich die Heizölpreise damit aber weiterhin in einer recht stabilen Seitwärtsbewegung. Mit 62,57 €uro/100 Liter kostet eine Bestellung von 2.000 Litern Heizöl aktuell rund acht Prozent mehr als der Jahresdurchschnittspreis in Höhe von 57,8 Cent/Liter und befindet sich zudem auf einem der höchsten Stände der vergangenen zweieinhalb Jahre.

Bei der regionalen Betrachtung der Preisentwicklung zeigte sich auch heute wieder ein differenzierteres Bild. Zwar legten die Heizölpreise in fast allen Bundesländern zu, die Höhe der Preisanstiege viel jedoch sehr unterschiedlich aus und reichten von 0,1 bis 0,7 Cent/Liter. Dabei entfielen die kräftigsten Preisanstiege auf das Saarland, gefolgt von Hessen und Nordrhein-Westfalen. In Bremen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen und Schleswig-Holstein bewegten sich die Heizölpreise heute hingegen nicht von der Stelle und in Bayern und Sachsen-Anhalt waren sogar leichte Preisnachlässe von rund 0,1 Cent/Liter zu verzeichnen.

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Heizölpreise - Prognose und Empfehlung

Nach den deutlichen Schwankungen in der ersten Dezemberhälfte haben sich die Ölpreise in den letzten Tagen wieder stabilisiert und setzen somit ihren teilweise schwankungsanfälligen Seitwärtstrend weiter fort.

Dies entspricht auch der Einschätzung, dass die Ölpreise aktuell ein neues Gleichgewicht gefunden haben könnten und sich nun, mit den üblichen, börsenbedingten Schwankungen, auf einem Preisniveau von 60 bis 65 Dollar/Barrel einpendeln könnten. Bedingt durch den Ausfall der Forties-Ölpipeline deutet die Nachrichtenlage jedoch aktuell etwas mehr auf einen Preisanstieg bis zum Jahresende hin.

Für die heimischen Heizölverbaucher bedeutet dies, dass das Risiko für steigende Heizölpreise zurzeit leicht höher ist als die Chance auf fallende Preise am Heizölmarkt. Allerdings ist das Potential für Preisanstiege derzeit auch klar begrenzt, so dass man bei gleichbleibender Nachrichtenlage nicht mit massiven Preisausbrüchen nach oben rechnen muss.

Wer gerne spekuliert, der kann darauf setzen, dass die Heizölpreise im kommenden Jahr nachgeben werden. Wer sich hingegen über die Weihnachtstage Ruhe verschaffen will oder noch Heizöl benötigt, um über die kalten Wintertage zu kommen, der kann zum aktuellen Zeitpunkt Heizöl bestellen, ohne das Gefühl haben zu müssen, dass sich in naher Zukunft deutlich bessere Heizölpreise ergeben werden.


Das Team von tanke-günstig wünscht Ihnen schöne Weihnachtsfeiertage.

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