Heizölpreise verlassen das Jahr auf 8-Monats-Tief

Heizölpreise - Bundesweite Preisentwicklung von Heizöl

Die Heizölpreise haben über die Weihnachtsfeiertage erneut leicht nachgegeben und werden das Jahr 2018 dementsprechend auf einem 8-Monats-Tief verlassen. Im bundesweiten Durchschnitt gingen die Heizölpreise in den vergangenen Tagen um weitere 0,7 Cent/Liter zurück, so dass eine Bestellung von 2.000 Litern Heizöl aktuell 67,15 €uro/100 Liter kostet.

Bei der Betrachtung der regionalen Preisentwicklung zeigte sich zum Jahresausklang ein recht einheitliches Bild mit Preisrückgängen in fast allen Bundesländern. Lediglich in Nordrhein-Westfalen war ein leichter Preisanstieg in Höhe von gut 0,3 Cent/Liter zu verzeichnen. In allen Bundesländern lagen die Preisrückgänge zwischen leichten 0,5 und deutlichen 2,0 Cent/Liter. Am stärksten gingen die Heizölpreise dabei in Brandenburg, Berlin, Baden-Württemberg und dem Saarland zurück. Die geringsten Preisnachlässe entfielen hingegen auf Bremen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Schleswig-Holstein und Sachsen-Anhalt.

Trotz der erneuten Preisrückgänge stechen die Heizölpreise im Saarland, Sachsen und Thüringen weiterhin negativ heraus, denn dort sind zurzeit deutliche Preisaufschläge zu verzeichnen, während sich die Heizölpreise in den übrigen Regionen Deutschlands weitestgehend von den zuvor preistreibenden Logistikproblemen der Mineralölbranche erholt haben.

 

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Heizölpreise - Prognose und Empfehlung

In den vergangenen Tagen ist es am Ölmarkt zu heftigen Schwankungen gekommen, die auf starke Kursbewegungen an den Aktienmärkten zurückzuführen waren. Insgesamt bleibt die Stimmung am Ölmarkt jedoch weiterhin preisdrückend, weshalb sich die Ölpreise seit Mitte Dezember in einer Abwärtsbewegung befinden. Bei Börsenhändlern überwiegt die Skepsis ob und wann die zuletzt beschlossene Förderkürzung der OPEC auch vollumfänglich in die Tat umgesetzt wird. Darüber hinaus werden die Ölpreise durch die insgesamt eher eingetrübte Stimmung an den Aktienmärkten belastet. Dementsprechend notiert die Ölsorte BRENT aktuell auch auf einem der tiefsten Stände seit September 2017.

Am heimischen Heizölmarkt gehören die Logistikprobleme, die sich durch das Niedrigwasser entlang des Rheins ergeben und im Oktober/November zu massiven Preisaufschlägen geführt hatten, weitestgehend der Vergangenheit an. Trotz der aktuell hohen Nachfrage nach Heizöl konnten die Transportaufschläge daher fast überall zurückgenommen werden. Doch auch wenn sich überregional zurzeit der beste Kaufzeitpunkt der vergangenen acht Monate eingestellt hat, so gilt dies nicht für alle Regionen Deutschlands. Besonders im Saarland, Sachsen und Thüringen sollten Verbraucher zurzeit mit einer Heizölbestellung warten.

Diese Empfehlung kann man zurzeit aber auch allen anderen Heizölkunden geben. Generell bleibt die Stimmung an den Börsen weiterhin trüb und auch am Ölmarkt scheinen sich Analysten nun auf Richtung „Talfahrt“ festgelegt zu haben. Daher kann auch am heimischen Heizölmarkt mit weiter fallenden Heizölpreisen gerechnet werden. Wer jedoch dringend Heizöl benötigt, kann sich aktuell auch zu einem insgesamt guten Kaufzeitpunkt Ruhe verschaffen. Dabei sollte man zurzeit ein Auge auf die Lieferfristen werfen, denn wer jetzt zu den günstigsten Konditionen Heizöl bestellt, kann voraussichtlich erst im Februar beliefert werden.

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