Heizölpreise verharren auf hohem Niveau – Ölpreise volatil

um 08:51 Uhr von tanke-günstig-

Heizölpreise - Bundesweite Preisentwicklung von Heizöl

Die Heizölpreise starten am heutigen Donnerstag vergünstigt in den Handelstag. In der regionalen Betrachtung sehen wir in den meisten Bundesländern eine leichte Bewegung nach unten. In einigen Bundesländern hat sich der Heizölpreis jedoch verteuert. Eine Bestellung von 2.000 Litern Heizöl kostet im Durchschnitt 155,83 €uro / 100 Liter. Das sind durchschnittlich -0,75 €uro weniger als am Vortag. Insgesamt befinden sich die Heizölpreise auf einem hohen Niveau in einer Seitwärtsbewegung, wie man an unserem Preis-Chart erkennen kann.

Bei der regionalen Betrachtung der Preisentwicklung zeigte sich auch heute wieder ein unterschiedliches Bild. Zwar gaben die Heizölpreise in einigen Bundesländern ab, die Höhe der Preissprünge ist jedoch sehr unterschiedlich ausgefallen. Am günstigsten ist Heizöl aktuell in Bayern. Am teuersten ist der Heizölkauf in Mecklenburg-Vorpommern, Schleswig-Holstein und Bremen. Die Heizöl-Nachfrage hat in dieser Woche deutlich abgenommen und es werden nur notwendige Bestellungen aufgegeben. Wenn Sie Heizöl kaufen möchten, dann nutzen Sie unseren Heizöl-Preisvergleich und tanken Sie günstig Heizöl.

 

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Heizölpreise - Prognose und Empfehlung

Die Heizölpreis-Prognose zeigt aktuell einen Trend nach oben, mit einer seitwärts Bewegung auf einem sehr hohen Preislevel. Für die heimischen Heizöl-Verbraucher bedeutet dies, dass das Risiko für steigende Heizölpreise zurzeit höher ist als die Chance auffallende Preise am Heizölmarkt. Wir empfehlen, sich für die nächste Heizsaison abzusichern. Die beschlossenen Sanktionen und das damit verbundene Öl-Embargo wird für eine neu Strukturierung der Lieferketten, Produktionskapazitäten sowie Verfügbarkeiten sorgen. Es liegt in der aktuellen Situation nahe, Heizöl zu kaufen. Die aktuellen Preisbewegungen auf dem heimischen Heizölmarkt sind auf die aktuellen Entwicklungen auf dem Ölmarkt zurückzuführen.

Die Ölpreise notieren am Donnerstag günstiger und starten mit Abschlägen in den Handelstag. Die FED hat gestern Abend die Erhöhung des Leitzinses um 75 Basispunkte auf die neue Spanne von nun 1,5 bis 1,7 Prozent angekündigt. Dies war die dritte Zinserhöhung in diesem Jahr und ist der höchste Zinsschritt seit 1994. Weitere Schritte in diesem Jahr wurden angekündigt, um die hohe Inflation in den Griff zu bekommen. Zudem hat die amerikanische Notenbank das laufende Wirtschaftswachstum für dieses Jahr von bisher 2,8 auf 1,7 Prozent gesenkt. Gestern wurden DOE-Bestandsdaten veröffentlicht. In den USA wurden in der Berichtswoche zwölf Millionen Barrel am Tag gefördert, eine Steigerung um 0,1 Millionen Barrel. Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostet aktuell 119,19 $ / Barrel (-1,90 $). Im Laufe des Tages könnte der Ölpreis wieder etwas sinken. Die Rohölpreise unterliegen derzeit einer hohen Volatilität.

Die Heizölpreise notieren weiterhin auf einem extrem hohen Preis-Niveau und werden sich aus unserer Sicht zunächst davon kaum entfernen. Eine weitere Eskalation des Ukraine-Krieges oder das vorgeschlagene Öl-Embargo könnten diese Bewegung jedoch deutlich verändern. Prognosen für die Zukunft der Heizölpreise sind aktuell sehr schwierig. Unsere aktuelle Heizöl-Empfehlung für Verbraucher: Lieber absichern und jetzt Heizöl kaufen.

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