Heizölpreise unterbieten 4-Jahres-Tief nochmals | Aktuelle Heizöl-News vom 04.09.2020

um 08:09 Uhr von Benjamin Stelse

Heizölpreise - Bundesweite Preisentwicklung von Heizöl

Nachdem sich die heimischen Heizölpreise im Monat August innerhalb eines äußerst schmalen Preiskanals von nur 1,8 €uro/100 Liter auf uns ab bewegten, sind seit Anfang der Woche wieder deutlich kräftigere Preisbewegungen erkennbar. Aus Sicht unserer Kunden darf die aktuelle Entwicklung sicher gerne weiter anhalten, denn mit einem Minus von 2,4 Cent/Liter wird die jüngste Abwärtsbewegung auch am Morgen des heutigen Wochenausklanges weiter fortgesetzt. Eine Bestellung von 2.000 Litern Heizöl kostet somit zum Start in den letzten Handelstag der Woche 44,07 €uro/100 Liter.

Bei der Betrachtung der regionalen Preisentwicklungen zeigte sich auch heute ein einheitliches Bild mit flächendeckenden Preisrückgängen in allen Bundes- ländern. Dabei sanken die Heizölpreise mit 0,4 bis 1,6 Cent/Liter am wenigsten in Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und im Saarland. Die kräftigsten Preisrückgänge waren hingegen zwischen 2,8 und 3,9 Cent/Liter in Berlin, Baden-Württemberg, Bayern, Hessen, Sachsen und Thüringen zu verzeichnen. Ein besonderes Augenmerk gilt heute Berlin, da hier der Heizölpreis bis auf unter 42 €uro/100 Liter gefallen ist.

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Heizölpreise - Prognose und Empfehlung

Am Heizölmarkt können sich unsere Kunden darüber freuen, dass das Motto „Eine Rekordtief kommt selten allein“ auch in der aktuellen Marktphase anhält und die heutigen Heizölpreise das jüngste Langzeittief durch einen unerwarteten Preisknick nochmals unterbieten. Mit dem Blick auf unseren Preischart wird deutlich, dass für vergleichbare Preise mehr als vier Jahre, bis in den April 2016 zurückgegangen werden muss. Äußerst Verbraucherfreundlich ist auch der Zeitpunkt des aktuellen Preisrückganges, da sich seit einigen Tagen ein deutlich erhöhtes Interesse unserer Kunden an der Entwicklung der Heizölpreise feststellen lässt.

Nachdem die Rohölpreise am Montag noch die höchsten Stände seit Beginn der Corona-Pandemie erreichten, hat zur Wochenmitte eine Abwärts- bewegung eingesetzt, die die Notierungen kräftig hat sinken lassen. Die Entwicklung der Ölpreise folgte in den letzten Tagen den klaren Vorgaben der internationalen Finanzmärkte, an denen sich die allgemeine Stimmung zuletzt eingetrübt hat. Neben enttäuschenden Konjunkturdaten aus den USA und aus der Eurozone, sorgt auch die jüngste Erholung des US- Dollars dafür, dass die Rohölnachfrage in Länder außerhalb des Dollarraumes deutlich sinkt und infolgedessen die Rohölpreise nachgaben.

In den letzten Tagen haben wir bereits mehrmals darauf verwiesen, dass zu Beginn des kommenden Jahres das Ende der aktuellen Mehrwertsteuer und die Einpreisung der gesetzlich vorgegebenen CO2-Abgabe zu deutlich steigenden Heizölpreisen führen wird. Wir bleiben daher bei unserer Empfehlung, dass Kunden mit Bedarf eine kurzfristige Bestellung ernsthaft in Betracht ziehen sollten. Aktuell gehen wir davon aus, dass die verbraucherfreundliche Kombination aus äußerst attraktiven Heizölpreisen und vergleichsweise kurzen Lieferfristen kurzfristig enden wird. (bs)

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