Heizölpreise uneinheitlich am Mittwoch | Aktuelle Heizöl-News vom 09.06.2021

um 08:26 Uhr von Akif Sahin

Heizölpreise - Bundesweite Preisentwicklung von Heizöl

Die Heizölpreise starten Mittwoch früh im Durchschnitt mit etwas teureren Preisen. Doch ein genauer Blick auf die regionalen Heizölpreise lässt deutlich werden, dass wir es mit zum Teil gegenläufigen Preisbewegungen zu tun haben. Es gab in den meisten Regionen sogar Preissenkungen. Eine Bestellung von 2.000 Litern Heizöl kostet aktuell im Durchschnitt 68,83 €uro / 100 Liter. Das sind rund 24 Cent mehr als Dienstag früh. Die Heizöl-Prognose zeigt leicht nach oben.

Der regionale Heizölpreis bewegt sich aktuell in einer Spanne von -0,60 €uro (Thüringen) und +1,00 €uro (Nordrhein-Westfalen) je 100 Liter. In Sachsen (-0,60 €uro), im Norden (-0,48 €uro) und in Mecklenburg-Vorpommern (-0,35 €uro) haben die Heizölpreise deutlich nachgegeben. In Bayern (+0,84 €uro), Rheinland-Pfalz (+0,82 €uro), Hessen (+0,53 €uro) und Baden-Württemberg (+0,51 €uro) nahmen die Heizölpreise hingegen sehr deutlich zu. Die Heizölpreise bleiben auf einem hohen Preis-Niveau und schließen an die hohen Werte der vergangenen Tage an. Sollten Sie Heizöl bestellen wollen, dann sollten Sie unbedingt unseren Preisvergleich nutzen. Im Laufe des Tages könnte der Heizölpreis noch etwas teurer werden.

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Heizölpreise - Prognose und Empfehlung

Die Heizölpreise bewegen sich aktuell wieder seitwärts, wie man auch sehr gut an unserem Heizöl-Preis-Chart erkennen kann. Allerdings ist noch nicht klar, in welche Richtung es insgesamt weiter gehen wird. Den heutigen Preissenkungen und Preisaufschlägen könnten morgen schon wieder Gegenbewegungen folgen. In der Folge ist eine weitere Seitwärtsbewegung mit leichter Tendenz nach oben eher wahrscheinlich. Die vergleichsweise niedrige Nachfrage belastet weiterhin die Heizölpreise. Regional bewegt sich der Heizölpreis aktuell in einer Spanne zwischen 67 und 74 €uro. Die Heizölpreis-Tendenz zeigt leicht nach oben.

Die Ölpreise haben im Verlauf des gestrigen Handelstages deutlich zugelegt und notierten auch zu Beginn des heutigen Handelstages stärker. Brent notiert wieder auf einem Höchstwert seit 2019, WTI sogar auf einem Höchstwert seit 2018. Für die aktuelle Stärke der Ölpreise werden vor allem positive Voraussagen der privaten API bei den Ölbeständen in den US-Lagern verantwortlich gemacht. Die deutlich stärkere Öl-Nachfrage und Erholung der weltweiten Wirtschaft bleiben als positive Faktoren für höhere Preise erhalten. Die wichtige Nordsee-Sorte Brent notiert zur Stunde bei 72,61 $ / Barrel (+1,66 $). Im Laufe des Tages wird mit leicht höheren Ölpreisen gerechnet.

Mittel- bis langfristig müssen sich Verbraucher auf noch höhere Heizölpreise einstellen. Aktuell gibt es immer wieder kurzfristige Gegenbewegungen und Unterbrechungen bei der Preisrally auf dem Ölmarkt, aber die Prognosen für die Zukunft zeigen nach oben. Unter diesen Rahmenbedingungen empfehlen wir die aktuellen Konditionen für einen Heizölkauf weiter zu beobachten und erst bei einer Gegenbewegung zu nutzen, bevor die Preise noch weiter ansteigen. Wer jetzt Heizöl bestellt, kann sich über für diese Jahreszeit vergleichsweise kurze Lieferfristen freuen.

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