Heizölpreise um weitere 0,9 Cent/Liter gesunken

Heizölpreise - Bundesweite Preisentwicklung von Heizöl

Auf den heutigen Donnerstag sind die Heizölpreise im bundesweiten Durchschnitt um deutliche 0,9 Cent/Liter gesunken. Eine Bestellung von 2.000 Litern Heizöl kostet somit aktuell 62,17 €uro/100 Liter, was gleichbedeutend mit dem tiefsten Stand seit fast zwei Monaten ist.

Die eingetrübte Stimmung an den Börsen hatte sich zum Wochenstart zwar nur wenig auf die Ölpreise ausgewirkt, dafür brachten die neuen Zahlen vom US-Ölmarkt gestern eine neue Abwärtsdynamik. Leider verlor auch der €uro gestern spürbar an Wert sonst wäre der heutige Rückgang der hiesigen Heizölpreise noch kräftiger ausgefallen.

Bei der Betrachtung der regionalen Preisentwicklungen waren heute in allen Bundesländern Preisrückgänge zu verzeichnen, die jedoch in ihrer Höhe sehr unterschiedlich ausfielen. So kostete Heizöl am Donnerstagmorgen in Baden-Württemberg, Bayern und dem Saarland nur minimale 0,1 Cent/Liter weniger als gestern während die Heizölpreise in Brandenburg um 2,2 Cent/Liter einbrachen und auch in Berlin, Bremen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Schleswig-Holstein, Sachsen und Thüringen um spürbare 1,1 bis 1,4 Cent/Liter nachgaben.

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Heizölpreise - Prognose und Empfehlung

Pünktlich zu Weiberfastnacht dürfen sich nicht nur die Närrinen und Narren freuen sondern auch alle weniger karnevalsbegeisterten Heizölkunden sehen nun endlich den lang erwarteten Rückgang der Heizölpreise. Immerhin sind die Preise für Heizöl in den zurückliegenden zehn Tagen um gut vier Prozent gesunken.

Auslöser für den heutigen Rückgang der Heizölpreise war das ebenfalls lang erwartete und nun auch deutlicher messbare Wachstum auf dem US-Ölmarkt, durch welches sich am globalen Ölmarkt gestern wieder eine neue Abwärtsdynamik entwickelte. Die preisdrückenden Nachrichten vom amerikanischen Ölmarkt kamen aus Sicht der Heizölverbraucher genau zur richtigen Zeit, denn zuvor schien es so, als hätte man die Aktien-Talfahrt am Ölmarkt sehr schnell und gut weggesteckt.

Die deutliche Zunahme der US-Ölförderung brachte die Skepsis der Händler dann jedoch wieder zurück und sorgte für einen kräftigen Rückgang der Ölpreise. Einziger Wermutstropfen ist heute der kräftige Währungsverlust des €uro, der einen noch deutlicheren Rückgang der Heizölpreise verhindert hat. Dennoch kommen die Preise für Heizöl langsam wieder in Regionen, die man nach den massiven Preisanstiegen der letzten Monate durchaus als attraktiv bezeichnen kann.

Für die heimischen Heizölverbraucher bedeutet dies, dass man aktuell noch auf weitere Preisrückgänge setzen und mit einer Heizölbestellung durchaus auch noch etwas warten kann. Allerdings gilt es die Entwicklungen auf dem Rohöl- und Heizölmarkt nun genau zu beobachten, damit man einen der besten Kaufzeitpunkte der vergangenen zwei Monate nicht verpasst.

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