Heizölpreise um 1,1 Cent/Liter gesunken

Heizölpreise - Bundesweite Preisentwicklung von Heizöl

Auf den heutigen Dienstag sind die Heizölpreise überraschend kräftig gesunken. Mit 1,1 Cent/Liter fiel der Preisrückgang im bundesweiten Durchschnitt sogar deutlicher aus als es die Entwicklungen am Rohöl- und Devisenmarkt vorgegeben hatten. Erfreulicherweise ist dies darauf zurückzuführen, dass Heizölhändler erneut logistikbedingte Preisaufschläge abbauen konnten, obwohl die Heizölnachfrage in den vergangenen Tagen zugelegt hat. Aktuell kostet eine Bestellung von 2.000 Litern Heizöl 67,33 €uro/100 Liter und befindet sich somit – abgesehen von der Tiefpreisphase rund um den Jahreswechsel – auf einem der tiefsten Stände der vergangenen neun Monate.

Bei der Betrachtung der regionalen Preisentwicklungen zeigte sich heute ein recht einheitliches Bild mit flächendeckenden Preisrückgängen in allen Bundesländern. Dabei gingen die Heizölpreise mit 1,6 bis 1,9 Cent/Liter am deutlichsten in Brandenburg, Berlin, Bayern und dem Saarland zurück. Am geringsten fielen die Preisnachlässe mit 0,5 Cent/Liter in Bremen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Schleswig-Holstein und Sachsen-Anhalt aus. In allen anderen Bundesländern lagen die Preisrückgänge zwischen 1,0 und 1,4 Cent/Liter.

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Zusammensetzung Heizölpreise 2018

Heizölpreise - Prognose und Empfehlung

Obwohl die Rohöl- und Heizölpreise gestern spürbar zurückgegangenen sind, lassen die Aussichten doch eher einen Anstieg der Preise erwarten. Zwar werden die Ölpreise durch mäßige Prognosen für das Weltwirtschaftswachstum und der daraus resultierenden, trüben Stimmung an den Aktienmärkten belastet, doch sorgen die Einhaltung der jüngsten OPEC-Förderkürzung, die Sanktionen gegen den venezolanischen Ölkonzern PDVSA und ein langsamerer Ausbau der US-Schieferölförderung dafür, dass die Ölpreise bald wieder anziehen könnten bzw. nicht mehr viel Spielraum nach unten haben.

In den kommenden Wochen soll es laut dem Deutschen Wetterdienst weiterhin kalt bleiben und es muss bis ins Tiefland hinein mit Schnee, Schneeregen und glatten Straßen gerechnet werden. Diese Wetterlage führt in Kombination mit der belebten Heizölnachfrage dazu, dass sich Heizölverbraucher weiterhin auf lange Lieferfristen einstellen müssen. So können Kunden, die jetzt zu den günstigsten Konditionen Heizöl bestellen, voraussichtlich erst bis Mitte März beliefert werden.

Der aktuelle Kälteeinbruch hat sich am heimischen Heizölmarkt bisher nicht preissteigernd ausgewirkt. Obwohl die Heizölnachfrage in den vergangenen Tagen wieder zugenommen hat, kommen Heizölhandler mit der Situation gut zurecht und halten sich mit Preisaufschlägen zurück. Im Gegenteil wurden in den zurückliegenden zwei Wochen sogar logistikbedingte Preisaufschläge in vielen Regionen Deutschlands zurückgenommen, so dass sich die Heizölpreise aktuell auf einem Dreieinhalb-Wochen-Tief befinden. Besonders Kunden, die mit ihrem Heizölvorrat nicht mehr bis in den Frühling kommen werden, finden aktuell einen guten Kaufzeitpunkt für eine Heizölbestellung vor.

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