Heizölpreise treten auf der Stelle

Heizölpreise - Bundesweite Preisentwicklung von Heizöl

Die Heizölpreise haben sich auf den heutigen Donnerstag kaum bewegt, so dass eine Bestellung von 2.000 Litern Heizöl im bundesweiten Durchschnitt weiterhin 68,62 €uro/100 Liter kostet. Damit sind die Heizölpreise auf ein Zwei-Wochentief gesunken, obwohl sich die Vorgaben vom Weltölmarkt im selben Zeitraum deutlich verschlechtert hatten und auch die Heizölnachfrage in den vergangenen Tagen wieder gestiegen ist. Zurückzuführen ist dies vor allem darauf, dass Heizölhändler die jüngsten logistikbedingten Preisaufschlägen weiter abbauen konnten.

Anders als es der bundesweite Durchschnittspreis vermuten lässt, zeigte sich bei der Betrachtung der regionalen Preisentwicklungen heute ein recht belebtes Bild mit teilweise deutlichen Preisbewegungen in einzelnen Regionen. Insgesamt sanken die Heizölpreise in sechs Bundesländern zwischen 0,1 und 0,9 Cent/Liter und in zehn Bundesländern waren leichte Preisanstiege zwischen 0,1 und 0,3 Cent/Liter zu verzeichnen. Dabei entfielen die kräftigsten Preisrückgänge auf das Saarland, gefolgt von Hessen und Rheinland-Pfalz. Die deutlichsten Preisanstiege waren hingegen in Baden-Württemberg und Bayern feststellbar.

 

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Heizölpreise - Prognose und Empfehlung

Obwohl die Rohölpreise seit Jahresbeginn um knapp 20 Prozent gestiegen sind, haben sich die Heizölpreise im gleichen Zeitraum nur um rund sechs Prozent verteuert. Besonders in den vergangenen Tagen wurden logistikbedingte Preisaufschläge in vielen Regionen Deutschlands zurückgenommen, weil die Nachfrage spürbar zurückgegangen war. Aktuell zieht die Heizölnachfrage jedoch wieder an, was sich im weiteren Wochenverlauf preislich bemerkbar machen könnte.

Der aktuelle Kälteeinbruch könnte sich am Binnenmarkt ebenfalls preissteigernd auswirken, denn in den kommenden Wochen wird weiterer Schneefall bis in das Tiefland hinein erwartet, was die Heizölversorgung schwieriger gestalten könnte. Laut dem Deutschen Wetterdienst sollen die Temperaturen in der Nacht mancherorts auf bis zu minus zwanzig Grad fallen und auch tagsüber werden nur noch minus drei bis plus vier Grad erwartet. Die Gesamtsituation führt dazu, dass sich Heizölverbraucher wohl auf weiter zunehmende Lieferfristen einstellen müssen. So können Kunden, die jetzt zu den günstigsten Konditionen Heizöl bestellen, voraussichtlich erst Anfang März beliefert werden.

Sowohl im Binnenmarkt wie auch am Weltölmarkt haben sich die Preise zuletzt stabilisiert. Die leichte Aufwärtsbewegung am Ölmarkt scheint beendet zu sein und die Ölpreise pendeln sich auf dem aktuellen Preislevel ein. Hierzulande hat zwar die Aussicht auf eine anhaltende Kältewelle das Potential die Heizölpreise wieder anziehen zu lassen, doch bisher kommen Heizölhandler mit der Situation noch gut zurecht und halten sich mit Preisaufschlägen zurück. Insgesamt finden daher besonders Kunden, die mit ihrem Heizölvorrat nicht mehr bis in den Frühling kommen werden, aktuell einen guten Kaufzeitpunkt für eine Heizölbestellung vor.

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