Heizölpreise treten auf der Stelle

Heizölpreise - Bundesweite Preisentwicklung von Heizöl

Zehn Tage vor dem OPEC-Meeting treten die Heizölpreise auf der Stelle. Doch so langsam wird es spannend, denn in den kommenden Tagen wird sich zeigen wo die Reise für die Heizölpreise im zweiten Halbjahr hingehen wird. Auf den heutigen Dienstag blieben die Preise für Heizöl im bundesweiten Durchschnitt unverändert, so dass eine Bestellung von 2.000 Litern Heizöl weiterhin 70,96 €uro/100 Liter kostet.

Trotz der im Durchschnitt unveränderten Heizölpreise zeigte sich bei der Betrachtung der regionalen Preisentwicklung heute ein differenziertes Bild mit teilweise kräftigen Preisbewegungen nach oben und nach unten. So kletterten die Heizölpreise in acht Bundesländern, wobei die deutlichsten Preisanstiege mit 0,6 Cent/Liter auf Bremen, Hamburg, Niedersachsen und Schleswig-Holstein entfielen. In der anderen Hälfte der Bundesländer gingen die Heizölpreise zurück und hier mit 0,6 bis 0,8 Cent/Liter am kräftigsten in Bayern und Baden-Württemberg.

 

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Heizölpreise - Prognose und Empfehlung

Die weitere Entwicklung der Rohöl- und Heizölpreise hängt stark von den Beschlüssen ab, die am 22. Juni auf dem nächsten OPEC-Meeting festgelegt werden. Doch jetzt beginnt schon die Phase, in der Heizölverbraucher die weiteren Entwicklungen eng verfolgen sollten, denn in den Tagen vor dem Abschluss-Meeting der OPEC, sickern zumeist schon erste Nachrichten durch, die bereits zu deutlichen Kursbewegungen bei den Ölpreisen führen können.

Bisher ist noch vollkommen offen, ob die OPEC eine spürbare Lockerung der aktuellen Förderobergrenzen vornehmen wird oder nicht. OPEC-Leader Saudi-Arabien wird ein preisbelastendes Eingreifen in die Ölpreise wohl auch stark davon abhängig machen, ob es nach dem Auflösen des Atomabkommens mit dem Iran, zu einem sanktionsbedingten Rückgang der Ölexporte beim saudischen Erzrivalen kommen wird.

Analysten vermuten zurzeit, dass das Ölkartell eher keine Schritte unternehmen wird, welche die Ölnotierungen deutlich belasten könnten. Dennoch wird es nun spannend, denn sicher ist dies vor dem Hintergrund der zuletzt deutlich gestiegenen Ölpreise und der Wirtschaftskrise beim OPEC-Mitglied Venezuela noch nicht. So oder so wird die OPEC-Entscheidung richtungsweisend für die Entwicklung der Heizölpreise in der zweiten Jahreshälfte sein.

Für Heizölverbraucher bedeutet dies, dass man mit einer Bestellung abwarten sollte, wenn es zu einer Erhöhung der globalen Ölförderung kommt, denn dann werden die Heizölpreise in den kommenden Wochen tendenziell fallen. Entscheidet sich die OPEC jedoch gegen eine spürbare Fördererhöhung sind die Aussichten auf sinkende Heizölpreise eher schlecht. In dem Fall sollte man eine weitsichtige Heizölbevorratung für den Winter ins Auge fassen.

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