Heizölpreise treten auf der Stelle

Heizölpreise - Bundesweite Preisentwicklung von Heizöl

Die Heizölpreise sind auf Freitag im bundesweiten Durchschnitt um minimale 0,1 Cent/Liter gesunken und befinden sich somit seit einer Woche sehr stabil in der Nähe ihres Drei-Jahres-Hochs. Weiterhin kostet eine Bestellung von 2.000 Litern Heizöl aktuell 68,34 €uro/100 Liter.

In dieser Woche haben Heizölverbraucher die bekannte Ruhe vor dem Sturm erlebt, denn die kommende Woche wird es vermutlich in sich haben. Spätestens am 12. Mai muss sich die US-Regierung zum Iran-Abkommen äußern und dann werden sich die Ölpreise wahrscheinlich deutlich in die eine oder andere Richtung bewegen.

Bei der Betrachtung der regionalen Preisentwicklung kam es heute erneut nur zu leichten Preisbewegungen in fast allen Bundesländern. Die Ausnahme bilden die Heizölpreise in Bayern, denn dort kostete Heizöl am Freitagmorgen rund 0,6 Cent/Liter weniger als am Vortag. In allen anderen Bundesländern veränderten sich die Heizpreise hingegen nur um 0,1 Cent/Liter nach oben oder nach unten.

 

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Heizölpreise - Prognose und Empfehlung

Die Heizölpreise werden zurzeit stark durch Spekulationen und geopolitische Spannungen beeinflusst. Vor allem die weitere Iran-Politik der USA steht dabei im Mittelpunkt, denn sollten die USA das Atomabkommen mit dem Iran ab Mitte Mai aufkündigen, dann könnte dies Sanktionen gegen den Iran zur Folge haben, die das globale Ölangebot verringern und die Ölpreise steigen lassen würden.

Etwas in den Hintergrund gerückt war zuletzt der US-Ölmarkt, auch weil dieser nicht so stark gewachsen war, wie dies von einigen Analysten bei den derzeitigen Ölpreisen erwartet wurde. Aktuell nimmt das Wachstum auf dem US-Ölmarkt jedoch wieder an Fahrt auf. So befindet sich nicht nur die US-Ölförderung auf einem Rekordhoch, auch die Anzahl der Ölbohrlöcher ist zuletzt auf den höchsten Stand seit drei Jahren gestiegen und die Öllagerbestände verzeichneten einen Aufbau.

Ein Großteil des jüngsten Ölpreis-Anstiegs beruht auf Spekulationen, dass die USA das Atomabkommen aufkündigen werden. Sollte dies jedoch nicht der Fall sein und der US-Ölmarkt zudem weiterhin wachsen, dann hätten die Ölpreise in den kommenden Wochen ein beachtliches Korrekturpotential nach unten. Hält Trump hingegen an seinem harten Kurs gegen den Iran fest, dann könnten sich die Ölpreise auch in Richtung 80 Dollar bewegen.

Für die heimischen Heizölverbrauchern ist eine verlässliche Empfehlung daher zurzeit schwer abzugeben. Neben den Unsicherheiten bei den Ölpreisen kam zuletzt auch noch ein kräftiger Wertverlust des €uro hinzu, der die Heizölpreise zusätzlich in die Höhe getrieben hat. Bei dem aktuellen Langzeithoch der Heizölpreise bleibt daher nur die Hoffnung, dass es in den kommenden Wochen zu einer Abwärtskorrektur kommt und eine Heizölbestellung im Sommer wieder attraktiver wird.

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