Heizölpreise steigen zum Wochenstart

Heizölpreise - Bundesweite Preisentwicklung von Heizöl

Nachdem die Entwicklung der heimischen Heizölpreise noch im April und Mai von teilweise massiven Preisschwankungen geprägt war, bewegten sich die Preise für Heizöl zuletzt nur noch innerhalb eines schmalen Preiskanals. Mit einer Preissteigerung von 0,4 Cent/Liter wird der zuvor beschriebene Trend auch zum Start in die neue Woche weiter fortgesetzt, sodass eine Bestellung von 2.000 Litern Heizöl am Montagmorgen zunächst 50,03 €uro/100 Liter kostet. Die Heizölpreise bewegen sich somit konträr zu den Preisen am internationalen Ölmarkt, an dem Abwärtsbewegung der Notierungen weiter anhält.

Bei der Betrachtung der regionalen Preisentwicklungen zeigte sich heute ein differenziertes Bild. In sechs Bundesländern waren heute Morgen Preisrückgänge zu verzeichnen und in den anderen neun Bundes- ländern legte der Heizölpreis leicht zu bzw. blieb unverändert. Mit 0,3 bis 0,7 Cent/Liter konnten die kräftigsten Preisnachlässe in Brandenburg, Berlin, Sachsen und Thüringen festgestellt werden. Die deutlichsten Preiserhöhungen zwischen 0,7 und 1,0 Cent/Liter waren am Morgen hingegen in Bayern, Hessen, Niedersachsen, Rheinland-Pfalz, im Saarland und Sachsen-Anhalt zu verzeichnen.

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Heizölpreise - Prognose und Empfehlung

Mit Blick auf die Heizölpreis-Entwicklungen der letzten beiden Wochenstarts, an denen es mit einem Plus von rund drei Cent/Liter jeweils zu einer kräftigen Preissteigerung kam, lässt sich das heutige Plus vergleichsweise als übersichtlich bezeichnen. Doch während die vorherigen Preissteigerungen einer wochenlange Erholungstour am internationalen Ölmarktes zugrunde lag, ist von der aktuellen Gegenbewegung und den damit verbundenen Sturzflug der Rohölpreise bei den heimischen Heizölmarkt noch nichts zu spüren.

Die Kombination aus gleich mehreren preisdrückenden Effekten hat Ende letzter Woche zu einer Talfahrt bei den Rohölpreisen geführt. Neben dem unerwarteten Erreichen eines neuen Langzeithochs bei den amerikanischen Rohölbeständen, sind die deutlich gefallenen Notierungen auf den pessimistischen Konjunkturausblick der US-Notenbank Fed und die zunehmend ungünstigen Infektionszahlen in den Vereinigten Staaten zurückzuführen. Die eingetrübte Stimmung an den internationalen Finanzmärkten hält auch zu Beginn der neuen Woche an, sodass die Ölpreise erneut nach unten gezogen werden.

Auch wenn die Mitte letzter Woche startende Abwärtsbewegung der Heizölpreise heute zunächst nicht weiter fortgeführt wird, lässt sich mit Blick auf unseren Preis-Chart feststellen, dass eine aktuelle Heizölbestellung weiterhin zu äußerst günstigen Konditionen aufgegeben werden kann. Spekula- tionsfreudigen Kunden empfehlen wir die Entwicklung der Heizölpreise engmaschig zu beobachten, auch wenn aktuell eher wenig für eine mittelfristige Fortsetzung der heutigen Aufwärtsbewegung spricht.

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