Heizölpreise steigen zum Wochenstart übersichtlich | Aktuelle Heizöl-News vom 07.09.2020

um 08:10 Uhr von Benjamin Stelse

Heizölpreise - Bundesweite Preisentwicklung von Heizöl

Nachdem die Heizölpreise in den letzten Wochen immer wieder in die unmittelbare Nähe des „historischen Langzeittiefs“ aus dem Jahre 2016 sanken, folgte regelmäßig die Gegenbewegung mit wieder steigenden Heizölpreisen. In den letzten beiden Wochen haben die Preise jedoch die für viele unserer Kunden so wichtige 45,- €uro-Marke gleich mehrfach unterschritten und die Aussichten sind aus Verbrau- chersicht weiterhin freundlich. Trotz der heutigen Preissteigerung von 0,4 Cent/Liter, bleibt der Heizölpreise bei einer Bestellung von 2.000 Litern Heizöl mit 44,49 €uro/100 Liter weiterhin günstig.

Bei der Betrachtung der regionalen Preisentwicklungen zeigte sich heute ein einheitliches Bild mit flächen- deckenden Preisanstiegen in fast allen Bundesländern. Dabei stiegen die Heizölpreise zwischen 0,1 und 0,5 Cent/Liter am wenigsten in Berlin, Mecklenburg-Vorpommern, Rheinland-Pfalz und im Saarland. Kräftigere Preisanstiege waren hingegen zwischen 1,1 und 1,6 Cent/Liter in Baden-Württemberg, Bayern, Sachsen und Thüringen zu verzeichnen. Als Ausnahmen müssen heute Morgen Hessen und Nordrhein-Westfalen genannt werden, da hier die Preise um 0,1 bzw. 0,5 Cent/Liter stiegen.

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Heizölpreise - Prognose und Empfehlung

Die Entwicklung der heimischen Heizölpreise in diesem Jahr hat dazu geführt, dass viele unserer Kunden eine neue Perspektive für ihre Heizöl-Anlage sehen und das Thema Heizungsmodernisierung zuletzt an Interesse gewonnen hat. Seit Anfang des Jahres sind die Heizölpreise um rund 40 Prozent gesunken, sodass selbst ein für Anfang 2021 einkalkulierter Preissprung von bis zu neun Cent/Liter, infolge der Einführung der CO2-Abgabe, deutlich an „Schrecken“ verloren hat. Um den von uns beschrieben Preissprung entgegen-zuwirken, empfehlen wir den Markt und die Preisentwicklung genau im Auge zu behalten.

Nachdem die Rohölpreise zu Beginn der letzten Woche die höchsten Stände seit dem historischen Corona-Crash im Frühjahr erreichten, folgte in den nächsten Tagen eine regelrechte Talfahrt, die auch zum Start in die neue Woche fortgesetzt wird. Zurückzuführen ist der aktuelle Abwärtstrend auf eine allgemein eingetrübte Stimmung an den internationalen Finanzmärkten, infolgedessen auch die Ölpreise mit nach unten gezogen wurden. Zusätzlich gerieten die Rohölpreise auch aufgrund der Entwicklung am Devisenmarkt unter Druck, da die jüngste Erholungstour des US-Dollars weiter anhält und diese dazu führen sollte, dass die Rohölnachfrage in Länder außerhalb des Dollarraumes kurzfristig weiter sinkt.

Für alle Verbraucher mit ausreichend Kapazitäten im Tank, lässt sich die angekündigte Preiserhöhung infolge der CO2-Abgabe-Einführung  aktuell noch relativ leicht „umgehen“. Denn die einzige Voraussetzung ist, dass die Lieferung noch in diesem Jahr stattfinden muss. Daher empfehlen wir weiterhin, die attraktiven Heizölpreise für eine kurzfristige Heizöl- bestellung zu nutzen. Mit einem zu erwartenden Nachfrageanstieg werden sich voraussichtlich kurz- fristig auch die Lieferfristen verlängern, sodass die Zeit für eine Bestellung langsam knapp werden könnte. (bs)

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