Heizölpreise erstmals diese Woche gestiegen

Heizölpreise - Bundesweite Preisentwicklung von Heizöl

Am heimischen Heizölmarkt kehrt nach der Achterbahnfahrt des Heizölpreises in den letzten beiden Wochen endlich wieder etwas Ruhe ein und der Markt geht zur „Tagesordnung“ über. Aus Verbrauchersicht ist die Entwicklung in den letzten Tagen als erfreulich zu bezeichnen. Da fällt es auch kaum ins Gewicht, dass der Heizölpreis heute mit einem Plus von 0,2 Cent/Liter, fast unverändert in den frühen Handel startet. Eine Bestellung von 2.000 Litern Heizöl kostet somit 69,90 €uro/100 Liter. Den Vorgaben der Finanzmärke nach zu urteilen, sind heute auch keine großen Preisbewegungen zu befürchten.

Bei der Betrachtung der regionalen Preisentwicklungen zeigte sich heute ein einheitliches Bild mit konstanten oder leicht steigenden Heizölpreisen in fast allen Bundesländern. In fünf Bundesländern verharrten die Heizölpreise auf dem Vortagesniveau und in neun Bundesländern waren leichte Preisanstiege von bis zu 0,5 Cent/Liter zu verzeichnen. Lediglich in Sachsen und Thüringen gingen die Heizölpreise am Morgen um 0,2 Cent/Liter zurück. Auch wenn der Preisanstieg als gering zu bezeichnen ist, so ist der heutige Freitag der erste Tag in dieser Woche mit steigenden Preisen.

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Heizölpreise - Prognose und Empfehlung

Dass die jährliche Kaufentscheidung zur Heizölbevorratung erst nach reichlicher Überlegung stattfindet, ist nichts Neues. Es ist jedoch auch klar ablesbar, dass viele Heizölverbraucher immer besser informiert sind und neben dem Heizölpreis, auch andere persönliche Paramater in Ihre Entscheidung einfließen lassen. Selbstverständlich ist ein attraktiver Heizölpreis unabdingbar, jedoch wählen immer mehr Heizölverbraucher im Bestellvorgang auch individuelle Liefervorgaben, wie die Lieferung am Nachmittag oder die Zahlung auf Rechnung.

Nach den Anschlägen auf die größte Raffinerie in Saudi-Arabien, kam es zu Beginn der letzten Woche zu einem massiven Preissprung. Ein Grund des kräftigen Preisanstieges ist auf die von den Marktteilnehmern befürchtete langwierige Produktionsminderung und einer daraus resultierenden Unterversorgung des Marktes. Somit wurden die Ölnotierungen mit zusätzlichen „Risiko – Zuschlägen“ gehandelt. Zuletzt wurde am Markt jedoch immer häufiger spekuliert, dass die Reparatur bereits zeitnah abgeschlossenen sein dürfte und die ursprünglichen Produktionsmengen bereits Anfang Oktober wieder erreicht werden können.

Die Masse an Bestellungen ist nach dem Preissprung von letzter Woche merklich zurückgegangen. Anders ist es bei der Anzahl von Preisanfragen. Eine Vielzahl von Heizölverbrauchern, beobachten den Ölmarkt und die dazugehörige Entwicklung der Heizölpreise genau. Nachdem ein Großteil der Preissteigerungen zuletzt wieder abgegeben wurde, entschließen sich seit Mitte dieser Woche immer mehr Verbraucher zu der jährlichen Heizölbevorratung. Weitere Preisrückgänge sind nicht auszuschließen, jedoch machen Sie mit einer heutigen Heizölbestellung sicher keinen Fehler.

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