Heizölpreise steigen wieder

Heizölpreise - Bundesweite Preisentwicklung von Heizöl

Gestern noch sprach Einiges für eine Fortsetzung der Abwärtsbewegung, nachdem die Heizölpreise zu Wochenbeginn nahezu „explodierten“. Die von vielen Heizölverbrauchern bereits erwartete Gegenbewegung mit sinkenden Heizölpreisen, führte zwischenzeitlich für ein wenig Entlastung. Doch das heutige Plus von 0,2 Cent/Liter, sorgt bereits wieder für „Ernüchterung“.

Der Heizölpreis für eine Bestellung von 2.000 Litern Heizöl liegt im frühen Handel bei 71,73 €uro/100 Liter. Die Preissteigerung am frühen Morgen fällt unser Meinung zu niedrig aus, sodass im Laufe des Tages mit weiteren Preissteigerungen gerechnet werden sollte.

Bei der Betrachtung der regionalen Preisentwicklungen zeigte sich heute ein zweigeteiltes Bild, jedoch mit Preisanstiegen in den meisten Bundesländern. In Brandenburg, Berlin, Mecklenburg.-Vorpommern, Sachsen und Thüringen sanken die Heizölpreise zwischen 0,4 und 1,1 Cent/Liter. In allen anderen Bundesländern stiegen die Heizölpreise zwischen 0,3 und 1,0 Cent/Liter. Die kräftigsten Preisanstiege entfielen dabei auf Hessen, Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz.

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Heizölpreise - Prognose und Empfehlung

Die Entwicklung der Heizölpreise hat in dieser Woche im Vergleich zu den Wochen davor, zu einer Umkehr der Entscheidungsfreudigkeit seitens der Heizölverbraucher geführt. Viele Heizölverbraucher haben sich dieses Jahr aufgrund der attraktiver Heizölpreise bereits früher als gewohnt für eine weitsichtige Heizölbevorratung entschieden. Die Auswirkungen der Anschläge in Saudi-Arabien und der damit verbundene Heizölpreis – Anstieg, hat zu einem schlagartigen Rückgang bezüglich der Anzahl von Bestellungen geführt.

An den letzten beiden Handelstagen kam es zu sinkenden Ölnotierungen, nachdem es zum Wochenauftakt aufgrund eines Drohnen-Angriffs auf die größte Raffinerie in Saudi-Arabien zu massiven Preissteigerungen gekommen ist. Mittwoch folgte eine bereits erwartete Gegenbewegung mit deutlich sinkenden Preisen, die in Kombination mit dem Minus von gestern, zumindest einen Teil der zuvor erzielten Gewinne reduzierte. Die erneute Richtungsänderung zu heute, ist auf die besorgniserregende Rhetorik des Iran und der USA zurückzuführen, die eine militärische Eskalation befürchten lässt.

Spekulationsfreudigen Kunden, die nach zwei Tagen in Folge mit gesunkenen Heizölpreisen die Hoffnung auf eine Rückkehr auf das zuvor sehr attraktive Preis - Niveau hatten, werden von der heutigen Preisentwicklung leider bereits das zweite Mal in dieser Woche „kalt erwischt“. Die Vorfälle im Nahen Osten lassen eine eindeutige Prognose für die kurzfristige Entwicklung der Heizölpreise nicht zu. Für die weitsichtige Heizölbevorratung, raten wir daher allen Heizölverbraucher, neben der weiteren Entwicklung der Heizölpreise, auch den Stand der Heizöltanks im Auge zu behalten.

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