Heizölpreise steigen weiter – Ölpreise wenig verändert

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Heizölpreise - Bundesweite Preisentwicklung von Heizöl

Die Heizölpreise starten Donnerstag früh teurer in den Handelstag. Die Entwicklung hatte sich bereits gestern angedeutet und die Heizölpreise notieren mittlerweile so hoch, wie zuletzt im September 2013. Teilweise wird Heizöl in einigen Regionen bereits bei über 100 €uro verkauft. In fast allen Regionen sind die Heizölpreise gestiegen. In einigen Regionen gab es leichte Gegenbewegungen. Der Heizölmarkt kann die aktuelle Nachfrage nicht schnell genug bedienen. Eine Bestellung von 2.000 Litern Heizöl kostet aktuell im Durchschnitt 97,54 €uro / 100 Liter. Das sind + 1,86 €uro mehr als Mittwoch früh. Die aktuelle Heizöl-Prognose zeigt leicht nach oben.

Der aktuelle Heizölpreis bewegt sich in den Bundesländern in einer Spanne zwischen + 3,57 €uro (Thüringen) und - 1,08 €uro (Bayern) je 100 Liter. Der regionale Heizölpreis gestaltet sich aktuell wie folgt: Brandenburg (+ 0,38 €uro), Berlin (+ 0,17 €uro), Baden-Württemberg (- 0,25 €uro), Bayern (- 1,08 €uro), Bremen (+ 3,09 €uro), Hessen (+ 2,54 €uro), Hamburg (+ 3,10 €uro), Mecklenburg-Vorpommern (+ 1,64 €uro), Niedersachsen (+ 3,10 €uro), Nordrhein-Westfalen (+ 3,53 €uro), Rheinland-Pfalz (+ 3,49 €uro), Schleswig-Holstein (+ 3,10 €uro), Saarland (+ 3,09 €uro), Sachsen (+ 0,60 €uro), Sachsen-Anhalt (- 0,42 €uro) und Thüringen (+ 3,57 €uro).

Aufgrund der Preisentwicklungen raten wir zum frühen Bestellen und Kauf von Heizöl. Wir gehen davon aus, dass der Heizölpreis bis zum Ende des Jahres kräftig ansteigen wird. Sollten Sie Heizöl kaufen wollen, dann nutzen Sie unbedingt unseren Heizöl-Preisvergleich und tanken Sie günstig Heizöl. Im Laufe des Tages könnte der regionale Heizölpreis etwas teurer werden.

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Heizölpreise - Prognose und Empfehlung

Die Heizölpreise haben die Rekordwerte aus dem Jahr 2018 überschritten und notieren aktuell so hoch wie zuletzt im Jahr 2013. Die Preisaufschläge sind aus unserer Sicht aktuell auf den Start der Heizsaison zurückzuführen. Hinzu kommen regional starke Temperatureinbrüche. Viele Verbraucher heizen wieder stärker und die Heizöl-Tanks werden leerer. Die Nachfrage nach Heizöl ist entsprechend deutlich höher als in den Vormonaten. Einige Heizölhändler kommen den Aufträgen teilweise nicht hinterher, weshalb es auch zu Verzögerungen in den Ausfuhren und Belieferungen privater Haushalte kommen kann. Dabei bleibt das Angebot auf dem Heizölmarkt weiterhin zu niedrig. Heizöl wird aktuell regional in einer Spanne zwischen 95 und 103 €uro verkauft. Die Heizölpreis-Tendenz zeigt leicht nach oben.

Die Ölpreise notieren weiterhin stabil und bewegen sich nur leicht nach oben. Hintergrund ist der neu veröffentlichte Monatsbericht der OPEC. Dieser sieht eine leichte Abschwächung der Nachfrage für das Gesamtjahr vor. Die OPEC korrigierte den erwarteten Absatz von Rohöl etwas nach unten. Das Angebot auf dem Ölmarkt kann die aktuelle Nachfrage allerdings nur bedingt bedienen. Für frühere Auslieferungen werden mittlerweile deutliche Prämien gezahlt – ein Zeichen für eine Unterversorgung auf dem Markt. Das Niveau der Ölpreise bleibt auf einem Mehr-Jahres-Hoch. Die Energiekrise lässt davon ausgehen, dass die Ölpreise in den kommenden Wochen weiter steigen werden. Kohle und Gas sind aktuell so teuer, dass sich Rohöl und Rohölprodukte als Substitute für die Energiegewinnung lohnen. Ein Fass der wichtigen Nordsee-Sorte Brent kostet aktuell 83,90 $ / Barrel (+ 0,50 $). Im Laufe des Tages könnte der Ölpreis leicht steigen.

Mittel- bis langfristig müssen sich Verbraucher auf deutlich höhere Heizölpreise einstellen. Kurzfristige Gegenbewegungen und Unterbrechungen bei der Preisrally auf dem Ölmarkt sind seltener geworden. Die Prognosen für die Zukunft des Heizölpreises zeigen ebenfalls nach oben. Unter diesen Rahmenbedingungen empfehlen wir Heizöl zu kaufen, bevor die Preise noch weiter ansteigen. Achtung: Zum Ende des Jahres dürften die Lieferfristen deutlich zunehmen. Deshalb am besten jetzt Heizöl bestellen!

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