Heizölpreise steigen auf Donnerstag kräftig

Heizölpreise - Bundesweite Preisentwicklung von Heizöl

Das Interesse an den heimischen Heizölpreisen ist zurück und führt zu einem neuen Boom an Preisanfragen und Heizölbestellungen. Auch wenn die Heizölpreise heute zunächst mit einem deutlichen Plus von 0,8 Cent/Liter in den Handelstag starten, ist das Preisniveau durch die jüngste Entwicklung der Heizölpreise weiterhin als attraktiv zu bezeichnen. Das deutliche Plus wurde nach den kräftigen Preisrückgängen der letzten Tage schon fast erwartet. Durch den heutigen Preisanstieg kostet eine Bestellung von 2.000 Liter Heizöl aktuell 66,26 €uro/100 Liter.

Bei der Betrachtung der regionalen Preisentwicklungen zeigte sich heute ein einheitliches Bild mit flächendeckenden Preisanstiegen in allen Bundesländern. Dabei stiegen die Heizölpreise mit 0,5 bis 0,7 Cent/Liter am wenigsten in Brandenburg, Berlin, Bayern, Rheinland-Pfalz und im Saarland. Die kräftigsten Preisanstiege waren hingegen zwischen 1,0 Cent/Liter und 1,1 Cent/Liter in Baden-Württemberg, Bremen, Hamburg, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Schleswig-Holstein und Sachsen-Anhalt zu verzeichnen.

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Heizölpreise - Prognose und Empfehlung

Nachdem sich die Heizölpreise in den letzten Wochen in einem sehr schmalen Preiskorridor bewegten, ging das Interesse bei den Heizölverbrauchern merklich zurück. Interessanter wurden die Heizölpreise, als am Dienstagnachmittag ersichtlich wurde, dass die Achterbahnfahrt der letzten Woche endet. Durch den kräftigen Preisrückgang von gestern, haben eine Vielzahl von Kunden und Interessenten zurück in den Heizölmarkt gefunden und das attraktive Preisniveau für die jährliche Heizölbevorratung genutzt.

Der Wirtschaftsdisput zwischen den USA und China belastete den Rohölpreis gestern zunächst, bis am Nachmittag die Kurse kräftig stiegen und mit einem deutlichen Plus aus dem Handelstag gingen. Die Preissteigerung ist auf die jüngste Entwicklung der US-Rohöllagerbeständen zurückzuführen. Analysten sind bereits vor der Veröffentlichung des wöchentlichen Berichts durch das US-Energieministerium von steigenden Mengen ausgegangen, jedoch wurden das erwartete Mengen-Plus deutlich unterschritten. Das aktuelle Wochen-Plus ist die vierte Steigerung in Folge und führt zum höchsten Bestand seit Ende August.

Durch das Minus von vier Prozent seit Wochenbeginn und dem daraus resultierenden Drei-Monats-Tiefs zur gestrigen Wochenmitte, ist die Nachfrage stark gestiegen. Es ist jedoch ersichtlich, dass viele spekulationsfreudige Heizölverbraucher auf ein neues Abwärtspotenzial setzen und weiter warten. Kunden mit kurz- bis mittelfristigem Bedarf, raten wir zu einer zeitnahen Heizölbestellung, da die erhöhte Nachfrage aufgrund der verbraucherfreundlich Preisentwicklung, bereits jetzt zu längeren Lieferfristen führt.

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