Heizölpreise steigen auf Dienstag kräftig

Heizölpreise - Bundesweite Preisentwicklung von Heizöl

In den letzten Tagen war die Entwicklung der Heizölpreise von einer deutlichen Aufwärtsbewegung geprägt, die auch heute mit einem Preisanstieg von 1,2 Cent/Liter wieder recht deutlich ausfällt. Verbraucherfreundlich sollte jedoch gesehen werden, dass trotz deutlich gestiegener Heizölpreise seit Ende letzter Woche, sich die Preise weiterhin unter dem Jahresdurchschnitt befinden. Der Heizölpreis liegt bei einer Bestellung von 2.000 Litern Heizöl somit am Dienstagmorgen bei 68,92 €uro/100 Liter. Marktbeobachter schließen weitere Preissteigerungen im Laufe des Handelstages nicht aus.

Bei der Betrachtung der regionalen Preisentwicklungen zeigte sich heute ein einheitliches Bild mit flächendeckenden Preisanstiegen in allen Bundesländern. So entfielen die kräftigsten Preisanstiege zwischen 1,6 und 2,1 Cent/Liter auf Baden-Württemberg, Bremen, Hessen, Rheinland-Pfalz und das Saarland. Die geringsten Preisaufschläge waren hingegen zwischen 0,7 und 1,0 Cent/Liter in Brandenburg, Berlin, Bayern, Nordrhein-Westfalen, Sachsen und Thüringen feststellbar.

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Heizölpreise - Prognose und Empfehlung

Die am gestrigen Montagmorgen geäußerte Zurückhaltung der Analysten, in Kombination mit der Aussicht auf einen Umschwung mit steigenden Heizölpreisen, ist gestern unerwartet schnell am Vormittag eingetreten. Das im frühen Handel ersichtliche Minus von 0,6 Cent/Liter, ist innerhalb von nur wenigen Stunden in ein deutliches Plus umgeschlagen, sodass zwischenzeitlich ein Preisanstieg von über 1,0 Cent/Liter festzustellen war. Die Gegenbewegung auf den Preissprung von Ende letzter Woche, hielt somit lediglich über das Wochenende stand.

Bereits zum Ende der vergangenen Woche haben die Ölnotierungen an den internationalen Finanzmärkten merklich angezogen und auch zum Start in die neue Woche wurde die Aufwärtsbewegung fortgesetzt. Gestern wurde in Saudi-Arabien ein neuer Energieminister bestimmt, der die Arbeit seines Vorgängers jedoch ausdrücklich würdigte und keine grundlegenden Änderungen ankündigte. Marktbeobachter fühlen sich durch die Aussage des neuen Energieministerns in ihrer Annahme bekräftigt, dass die seitens der OPEC beschlossen Förderkürzungen noch länger anhalten wird.

Die heimischen Heizölpreise sind in den letzten Tagen den Vorgaben der Finanzmärkte gefolgt und befinden sich wieder auf einem relativ hohen Niveau. Neben der erfahrungsgemäß, saisonbedingten Zunahme an Bestellungen aufgrund der ersten kühlen Tage und Nächte, sichern sich auch immer mehr Kunden ab und nutzen die weiterhin attraktiven Heizölpreise für eine weitsichtige Heizölbevorratung. Die Vorgaben des Ölmarktes sprechen tendenziell für weiter steigende Heizölpreise, sodass mit einer heutigen Bestellung sicher keinen Fehler gemachen wird.

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