Heizölpreise starten wieder teurer in den Juli

Heizölpreise - Bundesweite Preisentwicklung von Heizöl

Nachdem die Heizölpreise in der zurückliegenden Woche deutlich gestiegen sind, stabilisierten sie sich zunächst auf heutigen Montag. Dennoch starten die Heizölpreise auf einem wieder spürbar höheren Preislevel in den Juli und es ist zu befürchten, dass wir im weiteren Monatsverlauf neue Langzeithöchststände sehen werden. Aktuell kostet eine Bestellung von 2.000 Litern Heizöl 71,65 €uro/100 Liter und liegt somit noch rund drei Prozent unter dem aktuellen Jahreshöchststand.

Bei der Betrachtung der regionalen Preisentwicklung waren heute in fast allen Bundesländern leichte Preisbewegungen nach oben oder nach unten zu verzeichnen. In Brandenburg, Berlin, Bayern, Sachsen und Thüringen gaben die Heizölpreise um 0,1 bis 0,2 Cent/Liter nach. In allen anderen Bundesländern kletterten die Heizölpreise zumeist um leichte 0,1 bis 0,2 Cent/Liter. Etwas kräftiger fiel der Anstieg mit knapp 0,5 Cent/Liter in Bremen, Hamburg, Niedersachsen und Schleswig-Holstein aus.

 

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Heizölpreise - Prognose und Empfehlung

Aktuelle und zu erwartende Produktionsausfälle in zahlreichen Ölförderländern, sowie ein hinter den Erwartungen bleibender US-Ölmarkt und die Forderung von US-Präsident Trump, dass alle Länder ihre Ölimporte aus dem Iran bis November dieses Jahres vollständig einzustellen sollen, haben die Erhöhung der OPEC-Ölförderung verpuffen lassen.

Die Angebotslage auf dem Weltölmarkt spitzt sich somit zurzeit weiter zu, weshalb die Ölpreise schon bald über die 80-Dollar-Marke steigen könnten. Erst recht, wenn die Erdöleinfuhren aus dem Iran vollständigen gestoppt werden sollten, droht dem Ölmarkt zum Jahresende eine deutliche Unterversorgung, was die Ölpreise zum Winter auf neue Langzeithöchststände klettern lassen könnte.

Bei der jetzigen Marktlage müssen sich Heizölverbraucher daher wohl darauf einstellen, dass die Heizölpreise in der zweiten Jahreshälfte zulegen werden. Auch wenn sich die Preise zum Julibeginn zunächst stabilisiert haben, so bleibt die Stimmung am Ölmarkt bullisch und es muss befürchtet werden, dass es im Sommer zu einem anhaltenden Aufwärtstrend kommt.

Unsere Empfehlung lautet daher besser jetzt Heizöl zu kaufen als später. Noch stehen die Heizölpreise knapp unter dem aktuellen Langzeithoch von Ende Mai, doch vor dem Hintergrund, dass die Risiken auf steigende Rohöl- und Heizölpreise nun deutlich gestiegen sind, könnte sich dies bald ändern. Heizölverbraucher sollten daher die Gelegenheit für eine frühzeitige Heizölbevorratung nutzen.

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