Heizölpreise starten stabil in den März

Heizölpreise - Bundesweite Preisentwicklung von Heizöl

Trotz deutlich schwankender Rohölpreise haben sich die Heizölpreise über die Karnevalstage nur wenig bewegt. Aktuell kostet eine Bestellung von 2.000 Litern Heizöl 71,69 €uro/100 Liter und ist somit im bundesweiten Durchschnitt rund 0,2 Cent/Liter teurer als am vergangenen Donnerstag. Insgesamt sind die Heizölpreise stabil in den März gestartet, nachdem im Februar ein Preisanstieg von rund vier Prozent zu verzeichnen war.

Bei der Betrachtung der regionalen Preisentwicklungen zeigte sich in den ersten Märztagen jedoch ein ganz unterschiedliches Bild. Während die Heizölpreise in sechs Bundesländern zurückgingen, waren in zehn Bundesländern teilweise kräftige Preisanstiege zu verzeichnen. So zogen die Heizölpreise mit rund 2,0 Cent/Liter besonders kräftig in Bremen und Hamburg an. Im Saarland waren hingegen Preisrückgänge von insgesamt 0,8 Cent/Liter feststellbar und auch Brandenburg, Berlin, Bayern, Hessen und Rheinland-Pfalz gaben die Heizölpreise um 0,1 und 0,4 Cent/Liter nach. In allen anderen Bundesländern legten die Heizölpreise zwischen 0,1 und 0,5 Cent/Liter zu.

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Heizölpreise - Prognose und Empfehlung

Nachdem die Rohölpreise im gesamten Februar um insgesamt rund sieben Prozent gestiegen sind, waren zu Märzbeginn zunächst Preisrückgänge zu verzeichnen. Die weiterhin schwächelnde Weltkonjunktur hält die Ölpreise zwar unter leichtem Druck, doch die deutlich reduzierte Ölförderung in Saudi-Arabien, die Hoffnung auf ein baldiges Ende im Handelsstreit zwischen den USA und China und die insgesamt bessere Stimmung an den Aktienmärkten sorgen für preisstützende Impulse am Ölmarkt. Trotz des erneuten Preisrücksetzers deutet am Ölmarkt in den kommenden Wochen daher insgesamt mehr auf steigende als auf fallende Ölpreise hin.

Am heimischen Heizölmarkt hat die sinkende Nachfrage dazu geführt, dass einige Händler wieder Rabatte einräumen, so dass aktuell von einem vernünftigen Zeitpunkt für eine Heizölbestellung gesprochen werde kann. Besonders vor dem Hintergrund, dass die meisten Analysten für den weiteren Jahresverlauf eher steigende Rohöl- und Heizölpreise erwarten, können Verbraucher zurzeit eine langfristige Bevorratung in Betracht ziehen. Nachteilig ist die weiterhin angespannte Logistiksituation, die dazu führt, dass Kunden, die aktuell zu den günstigsten Konditionen Heizöl bestellen, voraussichtlich erst Anfang April beliefert werden können.

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