Heizölpreise starten mit Plus in den Juli

Heizölpreise - Bundesweite Preisentwicklung von Heizöl

Zum Start in den Monat Juli sind die Augen der Marktteilnehmer auf Wien gerichtet, da heute dort das Treffes des Verbundes der OPEC – Staaten beginnt. Es wird erwartet, dass die vor Ort zu besprechenden Themen einen direkten Einfluss auf die kurz- bis mittelfristige Entwicklung der Ölpreise haben werden. Vor dem Treffen in Österreich, reagiert der heimische Heizölmarkt bereits mit einer Aufwärtsbewegung, sodass im bundesweiten Durchschnitt die Heizölpreise um 0,5 Cent/Liter steigen und eine Bestellung von 2.000 Litern Heizöl 68,91 €uro/100 Liter kostet.

Bei der Betrachtung der regionalen Preisentwicklungen zeigte sich zum Wochenstart ein uneinheitliches Bild. Während in zwölf Bundesländern die Heizölpreise teilweise kräftig stiegen, kam es in Brandenburg, Berlin, Sachsen und Thüringen mit 0,4 bis 0,5 Cent/Liter zu fast identisch Preisrückgängen. Die kräftigsten Preisaufschläge entfielen mit 0,7 bis 1,1 Cent/Liter auf Hessen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und auf das Saarland. In allen anderen Bundesländern kletterten die Heizölpreise zwischen 0,2 und 0,6 Cent/Liter.

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Heizölpreise - Prognose und Empfehlung

Nachdem sich der Heizölpreis seit Mitte letzter Woche im bundeweiten Bundesdurchschnitt leicht unter der 70 €uro-Marke eingependelt hat, bestätigte sich die Entwicklungen der Preisunterschiede innerhalb der Bundesrepublik. Zwischen dem günstigsten Bundesland Berlin und dem teuersten Bundesland, dem Saarland, besteht aktuell eine deutliche Differenz von über zehn Euro/100 Liter, während der Preisunterschied Anfang Juni noch bei weniger als sechs Euro lag.

Am heutigen Montag beginnt in Wien das Treffen des OPEC + - Verbundes, bei dem sich die Mitglieder über die Förderpolitik des zweiten Halbjahres 2019 beraten. Morgen werden dann die zehn kooperierenden Staaten, zu denen auch Russland gehört, hinzukommen. Analysten erwarten als Ergebnis der anstehenden Gespräche aussagekräftige Beschlüsse, die Einfluss auf die kurz- bis mittelfristigen Ölpreisentwicklung haben werden.

Die Beschlüsse des OPEC – Kartells werden von Experten ebenfalls als wichtiger Faktor für die Entwicklung des Heizölpreises am heimischen Markt eingeschätzt. Auch wenn die Marktteilnehmer aktuell nicht davon ausgehen, dass sich die deutlichen Auf- und Abwärtsbewegungen des Junis im neuen Monat wiederholen werden, raten wir Heizölverbrauchern zur genauen Marktbeobachtung, da die Aussichten am Ölmarkt weiterhin auf tendenziell steigende Preise hindeuten.

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