Heizölpreise starten mit leichtem Plus in den April

Heizölpreise - Bundesweite Preisentwicklung von Heizöl

Obwohl die Aussichten am Weltölmarkt seit einiger Zeit auf steigende Ölpreise hindeuten, konnte bei den Rohöl- und Heizölpreisen im März ein sehr stabiler Preisverlauf festgestellt werden. Zum heutigen April-Start legten die Heizölpreise im bundesweiten Durchschnitt um 0,4 Cent/Liter zu. Damit kostet eine Bestellung von 2.000 Litern Heizöl aktuell 71,14 €uro/100 Liter. Zieht man eine Bestellung von 3.000 Litern oder mehr in Betracht, so müssen Verbraucher zurzeit im Mittel rund 68 Cent/Liter bezahlen.

Zum Beginn der neuen Woche zeigte sich bei der Betrachtung der regionalen Preisentwicklungen ein recht einheitliches Bild mit Preisanstiegen in fast allen Bundesländern. Nur in Hessen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland blieben die Heizölpreise am Morgen unverändert oder gingen sogar leicht zurück. In allen anderen Bundesländern lagen die Preisaufschläge zwischen 0,2 und 0,7 Cent/Liter. Dabei entfielen die geringsten Preisanstiege auf Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen, während die deutlichsten Preisaufschläge in Bremen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Schleswig-Holstein und Sachsen-Anhalt zu verzeichnen waren.

 

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Heizölpreise - Prognose und Empfehlung

Obwohl die Rohölpreise im März leicht gestiegen sind, war am heimischen Heizölmarkt ein geringer Preisrückgang zu verzeichnen. Dies lag einerseits an den gesunkenen Notierungen für Gasöl, dem börsengehandelten Vorprodukt von Heizöl, hinzu kamen jedoch auch Rabatte der Heizölhändler, die sich aufgrund der schwächeren Nachfrage ergeben haben. Ob sich die positive Entwicklung der vergangenen Wochen bei den Heizölpreisen auch im April fortsetzen wird, ist jedoch mehr als fraglich.

Zumindest deuten die Aussichten am Weltölmarkt für den weiteren Jahresverlauf eher auf steigende als auf fallende Ölpreise hin. Den schwachen Konjunkturaussichten für die Weltwirtschaft, steht die Hoffnung auf ein baldiges Ende im Handelsstreit zwischen den USA und China entgegen. Zudem sorgt das neu geformte Ölkartell „OPEC+“, und hier vor allem Saudi-Arabien, durch eine deutlich reduzierte Ölförderung für ein knapperes Angebot am Ölmarkt. Und auch vom US-Ölmarkt kamen erneut preisstützende Meldungen, denn die US-Öllager sanken auf ein neues Jahrestief und die Ölbohraktivitäten fielen sogar auf den niedrigsten Stand seit zwölf Monaten.

Für Heizölverbraucher bedeutet dies, dass man sich im Jahresverlauf auf tendenziell steigende Rohöl- und Heizölpreise einstellen sollte. Aus diesem Grund kann man aktuell von einem vernünftigen Zeitpunkt für eine weitsichtige Heizölbestellung sprechen.

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