Heizölpreise starten mit einem Anstieg in die Woche

Heizölpreise - Bundesweite Preisentwicklung von Heizöl

Nachdem bei den Heizölpreisen in den vergangenen zwei Wochen ungefähr so viel Bewegung war wie an der Punktetafel beim gestrigen Super Bowl, ist eine Bestellung von 2.000 Litern Heizöl zum Wochenstart auf 69,36 €uro/100 Liter gestiegen. Zurückzuführen ist der heutige Anstieg auf die Rohölpreise, die zum Ausklang der vergangenen Woche zugelegt und ihre Gewinne zum Start der neuen Handelswoche gehalten hatten. Dies zog die Heizölpreise hierzulande nach oben, die am Morgen mit gut 0,5 Cent/Liter im bundesweiten Durchschnitt jedoch weniger anzogen als es die Ölpreise zugelassen hätten. Daher muss in vielen Regionen Deutschlands im Tagesverlauf mit weiteren Preisanstiegen gerechnet werden.

Bei der Betrachtung der regionalen Preisentwicklungen zeigte sich zum Wochenbeginn ein recht einheitliches Bild mit flächendeckenden Preisanstiegen in allen Bundesländern. Dabei konnten die mit Anstand deutlichsten Preisaufschläge mit 1,2 Cent/Liter in Sachsen und Thüringen festgestellt werden, gefolgt von Baden-Württemberg, Hessen und Rheinland-Pfalz, wo die Heizölpreise um 0,7 bis 0,8 Cent/Liter kletterten. In allen andren Bundesländern legten die Preise für Heizöl zwischen 0,3 und 0,5 Cent/Liter zu.

 

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Heizölpreise - Prognose und Empfehlung

Gute Konjunkturdaten aus den USA und die Aussicht auf ein baldiges Ende im Handelskonflikt zwischen den USA und China, haben die Börsenkurse insgesamt und auch die Ölpreise am Freitag gestützt. Darüber hinaus sorgten auch die US-Sanktionen gegen den venezolanischen Ölkonzern PDVSA, die Umsetzung der OPEC-Förderkürzung und ein Rückgang der aktiven Ölbohrlöcher in den USA dafür, dass die Ölpreise weiter angezogen sind. Insgesamt deuten die Aussichten für den Ölmarkt eher auf steigende als auf fallende Preise hin.

In Deutschland hat der Winter nahezu alle Regionen fest im Griff. Auch in den kommenden Wochen soll es kalt bleiben und es muss bis ins Tiefland hinein mit Schnee, Schneeregen und glatten Straßen gerechnet werden. Heizölverbraucher sollten daher prüfen, ob ihre Heizöltanks noch ausreichend gefüllt sind, um über den anhaltenden Winter zu kommen. Außerdem führt die Wetterlage, in Kombination mit der belebten Heizölnachfrage dazu, dass man sich weiterhin auf lange Lieferfristen einstellen muss. So können Kunden, die jetzt zu den günstigsten Konditionen Heizöl bestellen, voraussichtlich erst bis Mitte März beliefert werden.

Die zurückliegenden kalten Wochen haben sich am heimischen Heizölmarkt nicht preissteigernd ausgewirkt. Obwohl die Heizölnachfrage belebt ist, kommen Heizölhandler mit der Situation recht gut zurecht und halten sich mit Preisaufschlägen zurück. Im Gegenteil wurden in den zurückliegenden Wochen sogar logistikbedingte Preisaufschläge in vielen Regionen Deutschlands zurückgenommen. Insgesamt finden Heizölverbraucher daher aktuell einen guten Kaufzeitpunkt für eine Heizölbestellung vor, auch weil die Aussichten zurzeit auf tendenziell steigende Heizölpreise hindeuten.

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