Heizölpreise starten gut ins neue Jahr

Heizölpreise - Bundesweite Preisentwicklung von Heizöl

Rückblickend sind die Heizölpreise im vergangenen Jahr, seit dem Tiefststand von Mitte Februar, stetig gestiegen bis hin zur massiven Preisübertreibung im Oktober/November, die sich durch Logistikprobleme der Mineralölwirtschaft ergeben hatten. Seitdem die Heizölbranche die Transportprobleme jedoch in den Griff bekommen hat, sind die Heizölpreise wieder um rund 32 Prozent gefallen.

Aktuell sind die Heizölpreise mit weiteren Preisrückgängen in das neue Jahr gestartet. Eine Bestellung von 2.000 Litern Heizöl kostet somit im bundesweiten Durchschnitt zurzeit 64,89 €uro/100 Liter. Dies ist gleichbedeutend mit dem tiefsten Stand seit Anfang April 2018 und entspricht in etwa auch dem Preisniveau vom Jahresstart 2018. Allerdings waren die Vorgaben vom Ölmarkt vor einem Jahr nicht so preisdrückend ausgefallen wie zurzeit, was verdeutlicht dass die Heizölpreise im Durchschnitt aktuell noch ein Abwärtspotential von gut fünf Prozent aufweisen.

Das Abwärtspotential ist jedoch stark von der Region abhängig, in der man Heizöl bestellt. So entsprechen die Heizölpreise in vielen Regionen den Erwartungen, in anderen Regionen sind hingegen Preisaufschläge von mehr als 15 Prozent zu verzeichnen. Besonders in Bayern, Sachsen und Thüringen stechen die Heizölpreise weiterhin negativ heraus. Im Saarland haben sich hingegen deutliche Preisverbesserungen ergeben, denn dort sind die Heizölpreise zum Jahresstart um enorme 13 Cent/Liter gefallen. Auch in den meisten anderen Bundesländern haben die Heizölpreise zum Jahreswechsel weiter nachgeben. Lediglich in Baden-Württemberg war ein minimaler Preisanstieg feststellbar.

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Heizölpreise - Prognose und Empfehlung

An den Börsen und auch am Weltölmarkt bleibt die Stimmung weiterhin eingetrübt, was die Ölpreise unter Druck setzt und die Ölsorte BRENT zum aktuellen Jahresstart auf den tiefsten Stand seit Mitte September 2017 hat fallen lassen. Am Ölmarkt überwiegt weiterhin die Skepsis ob und wann die zuletzt beschlossene Förderkürzung der OPEC auch vollumfänglich in die Tat umgesetzt wird. Darüber hinaus werden die Ölpreise zurzeit stark durch die schlechte Stimmung an den Aktienmärkten belastet.

Trotz der aktuell hohen Nachfrage nach Heizöl konnten die Transportaufschläge, die sich durch Logistikprobleme der Mineralölwirtschaft ergeben hatten, in den vergangenen Wochen weitestgehend zurückgenommen werden. Doch auch wenn sich überregional zurzeit der beste Kaufzeitpunkt der vergangenen acht Monate eingestellt hat, so gilt dies nicht für alle Regionen Deutschlands. Besonders in Bayern, Sachsen und Thüringen sollten Verbraucher zurzeit mit einer Heizölbestellung warten.

Diese Empfehlung kann man zurzeit aber auch allen anderen Heizölkunden geben. Generell bleibt die Stimmung an den Börsen trüb und auch am Ölmarkt zeigt der Trend weiterhin nach unten. Wie die Tage zwischen den Feiertagen jedoch gezeigt haben, können die Ölpreise aber schnell und stark ansteigen, sobald sich die Stimmung an den Börsen aufhellt. Verbraucher, die auf weiter fallende Heizölpreise spekulieren wollen, sollten daher die Entwicklungen eng verfolgen.

Wer weniger spekulationsfreudig eingestellt ist, der kann sich aktuell zu einem insgesamt guten Kaufzeitpunkt auch Ruhe verschaffen. Dabei sollte man zurzeit ein Auge auf die Lieferfristen werfen, denn wer jetzt zu den günstigsten Konditionen Heizöl bestellt, kann voraussichtlich erst Mitte Februar beliefert werden.

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