Heizölpreise starten auf Langzeithoch ins neue Jahr

Heizölpreise - Bundesweite Preisentwicklung von Heizöl

Zum Jahresauftakt sind die Heizölpreise weiter gestiegen und haben auch auf den heutigen Mittwoch im bundesweiten Durchschnitt um 0,4 Cent/Liter zugelegt. Mit 64,7 €uro/100 Liter kostet eine Bestellung von 2.000 Litern Heizöl aktuell so viel wie seit zweieinhalb Jahren nicht mehr. Aufgrund der gestrigen Gegenbewegung am Ölmarkt kann im weiteren Tagesverlauf jedoch mit Preisrückgängen gerechnet werden.

Bei der regionalen Betrachtung der Preisentwicklung waren heute in fast allen Bundesländern erneute Preisanstiege zu verzeichnen. Lediglich in Hessen und Schleswig-Holstein gingen die Heizölpreise heute um 0,2 bzw. 0,7 Cent/Liter zurück. In allen anderen Bundesländern lagen die Preisanstiege zwischen 0,2 und 1,3 Cent/Liter. Hierbei entfiel jedoch der mit Abstand kräftigste Anstieg auf das Saarland, gefolgt von Sachsen und Thüringen, wo die Heizölpreise mit knapp 0,7 Cent/Liter nur halb so stark zulegten.

 

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Heizölpreise - Prognose und Empfehlung

Das neue Jahr begann am Ölmarkt mit Preisanstiegen, die jedoch schnell wieder zurückgenommen wurden. Preisstützend wirken zurzeit zwar die Unruhen im wichtigen Ölförderland Iran, da die dortige Ölindustrie bisher jedoch nicht von den Protesten betroffen ist und dies aktuell auch nicht erwartet wird, halten sich die geopolitischen Impulse aber in Grenzen.

Zum Jahreswechsel konnte die zuletzt ausgefallene Forties-Ölpipeline wieder in Betrieb genommen werden. Dies setzt die Nordsee-Ölsorte BRENT unter Druck, denn nun steht dem europäischen Ölmarkt wieder die gesamte Kapazität der wichtigen Ölpipeline vor der schottischen Küste zur Verfügung.

Trotz der letzten Preisanstiege setzt sich der seit rund zwei Monaten bestehende Seitwärtstrend der Ölnotierungen insgesamt weiter fort und es sieht weiterhin so aus, als ob die Ölpreise bei dem derzeitigen Preisniveau ein neues Gleichgewicht gefunden haben könnten und sich nun, mit den üblichen, börsenbedingten Schwankungen seitwärts bewegen.

Für die heimischen Heizölverbaucher bedeutet dies, dass zurzeit wenig Handlungsdruck beim Heizölkauf besteht. Wer gerne spekuliert und mit seinem Heizölvorrat sicher über die kalten Wintermonate kommt, der kann darauf setzen, dass die Heizölpreise im Jahresverlauf nachgeben werden. Mit einem massiven Preisrückgang kann man bei der aktuellen Nachrichtenlage jedoch nicht rechnen. Wer daher zurzeit Heizöl benötigt, der kann aktuell Heizöl bestellen, ohne das Gefühl haben zu müssen, dass sich in naher Zukunft deutlich bessere Heizölpreise ergeben werden.

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