Heizölpreise stark gesunken – Ölpreise deutlich im Plus | Heizöl-News vom 07.1.22

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Heizölpreise - Bundesweite Preisentwicklung von Heizöl

Die Heizölpreise starten Freitag früh mit stark gesunkenen Preisen in den Handelstag. In der regionalen Betrachtung sehen wir in allen Bundesländern deutliche Entwicklungen nach unten. In einer Region hat der Heizölpreis entgegen der aktuellen Preisgestaltung deutlich zugelegt. Am günstigsten ist Heizöl in Sachsen-Anhalt. Das Saarland ist jetzt beim Heizölkauf am teuersten. Eine Bestellung von 2.000 Litern Heizöl kostet aktuell im Durchschnitt 93,80 €uro / 100 Liter. Das sind - 7,83 €uro weniger als Donnerstag früh. Die aktuelle Heizöl-Prognose zeigt nach unten.

In den Bundesländern hat sich der aktuelle Heizölpreis in einer Spanne zwischen -13,45 €uro (Berlin) und + 5,59 €uro (Sachsen) je 100 Liter bewegt. Veränderungen beim regionalen Heizölpreis gestalten sich in der Übersicht wie folgt: Brandenburg (- 5,42 €uro), Berlin (- 13,45 €uro), Baden-Württemberg (- 6,82 €uro), Bayern (- 6,07 €uro), Bremen (- 5,77 €uro), Hessen (- 6,51 €uro), Hamburg (- 5,77 €uro), Mecklenburg-Vorpommern (- 5,45 €uro), Niedersachsen (- 5,77 €uro), Nordrhein-Westfalen (- 12,80 €uro), Rheinland-Pfalz (- 5,75 €uro), Schleswig-Holstein (- 5,77 €uro), Saarland (- 5,72 €uro), Sachsen (+ 5,59 €uro), Sachsen-Anhalt (- 7,73 €uro) und Thüringen (- 6,90 €uro).

Aufgrund der vergleichsweise hohen Heizölpreise raten wir aktuell zum Abwarten beim Heizölkauf. Wie erwartet sind die Heizölpreise bis zum Ende des Jahres angestiegen und haben zum Jahreswechsel einen Höhepunkt erreicht. Aktuell sind die Heizölpreise zwar stark gesunken, wir gehen aber davon aus, dass sich die Heizölpreise bis zum Frühjahr weiter erholen werden. Deshalb kann sich abwarten lohnen. Sollten Sie Heizöl kaufen müssen, dann nutzen Sie unbedingt unseren Heizöl-Preisvergleich und tanken Sie günstig Heizöl. Im Laufe des Tages könnte der regionale Heizölpreis günstiger werden.

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Heizölpreise - Prognose und Empfehlung

Die Heizölpreise sind deutlich günstiger geworden als zu diesem Zeitpunkt erwartet. Der aktuelle Preisrutsch hat ausschließlich mit lokalen Faktoren zu tun. Heizöl ist so günstig wie zuletzt Anfang Dezember. Es könnte sich um eine temporäre Angelegenheit handeln. Einige Heizölhändler justieren ihre Preise nach der hohen Nachfrage wieder neu. Die Heizsaison ist noch nicht ganz vorüber, weshalb die Nachfrage auch weiterhin hoch bleibt. Wie man an unserem Preis-Chart sehen kann, fällt die Preiskorrektur sehr deutlich aus. Zu Beginn des Jahres wurde die CO₂-Steuer angehoben. Heizöl ist durch die Erhöhung der CO₂-Steuer um rund 1,5 Cent je Liter teurer geworden. Regional bewegt sich der Heizölpreis aktuell in einer Spanne zwischen 92 und 98 €uro. Die Heizölpreis-Tendenz zeigt nach unten.

Die Ölpreise haben nach dem schlechten Start in den Tag im Verlauf des gestrigen Handelstages deutlich aufgebaut und ins Plus gedreht. Der Trend hält auch heute früh noch an. Als Grund werden auf dem Ölmarkt die Entwicklungen in Kasachstan und ein Eingreifen Russlands in den Konflikt aufgeführt. Kasachstan gehört zu den ölexportierenden Ländern. Ein möglicher Ausfall der Öllieferungen könnte die Versorgung auf dem Gesamtmarkt stören. Ebenfalls gibt es positive Signale vom US-Arbeitsmarkt, die heute Nachmittag mit neuen Daten unterfüttert werden. Der Markt blickt positiv ins Wochenende. Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostet aktuell 82,85 $ / Barrel (+ 2,67 $). Im Laufe des Tages könnte der Ölpreis weiter steigen.

Mittel- bis langfristig müssen sich Verbraucher auf höhere Heizölpreise einstellen. Kurzfristige Gegenbewegungen und Unterbrechungen bei der Preisrally auf dem Ölmarkt sind seltener geworden, aber nicht unwahrscheinlich. Die Prognosen für die Zukunft des Heizölpreises zeigen ebenfalls nach oben. Allerdings empfehlen wir unter den aktuellen Rahmenbedingungen noch auf den schnellen Kauf von Heizöl zu verzichten. Abwarten bis ins Frühjahr könnte sich lohnen.

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