Heizölpreise stabilisieren sich zur Wochenmitte

Heizölpreise - Bundesweite Preisentwicklung von Heizöl

Auf den heutigen Mittwoch haben sich die Heizölpreise stabilisiert und sind nach dem kräftigen Anstieg vom Wochenbeginn am Morgen sogar leicht gesunken. So gingen die Heizölpreise heute im bundesweiten Durchschnitt um knapp 0,3 Cent/Liter zurück. Eine Bestellung von 2.000 Litern Heizöl kostet aktuell 72,50 €uro/100 Liter und befindet sich damit in der Nähe eines viermonatigen Höchststandes.

Bei der Betrachtung der regionalen Preisentwicklungen zeigte sich zur Wochenmitte ein sehr einheitliches Bild mit leichten Preisrückgängen in nahezu allen Bundesländern. Lediglich in Brandenburg und Berlin verharrten die Heizölpreise am Morgen noch auf dem Vortagesniveau. In allen anderen Bundesländern gingen die Heizölpreise zwischen 0,1 und 0,5 Cent/Liter zurück. Der geringste Preisnachlass entfiel dabei auf Bayern während der kräftigste Preisrückgang in Nordrhein-Westfalen zu verzeichnen war.

 

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Heizölpreise - Prognose und Empfehlung

Am Ölmarkt hat sich der Preisanstieg vom Monatsbeginn noch verschärft, so dass die Ölpreise aktuell auf ein 5-Monats-Hoch gestiegen sind. Neben der grundsätzlich besseren Stimmung an den Börsen, haben in den vergangenen Tagen besonders politische Krisen in wichtigen Ölförderländern für einen kräftigen Kursanstieg der Ölpreise gesorgt. Zu der anhaltenden Krise in Venezuela, haben die Spannungen zwischen den USA und dem Iran eine weitere Eskalationsstufe erreicht und im libyschen Bürgerkrieg drohen wieder größere militärische Auseinandersetzungen.

Insgesamt rückt am Ölmarkt daher die knapper werdende Angebotslage in den Fokus der Händler, was auch daran liegt, dass die zuletzt noch preisdrückend wirkenden Sorgen vor einem globalen, konjunkturellen Abschwung, deutlich abgenommen haben, seit sich ein Ende im Handelskonflikt zwischen den USA und China abzeichnet. Daher gehen Analysten zurzeit davon aus, dass sich spätestens in der zweiten Jahreshälfte ein Angebotsdefizit auf dem Weltölmarkt einstellen wird, was aktuell zu steigenden Ölpreisen führt.

Für Heizölverbraucher bedeutet dies, dass man sich im Jahresverlauf auf steigende Heizölpreise einstellen sollte. Wir hatten bereits im Rahmen unserer von Mitte bis Ende März laufenden Rabattaktion auf das Risiko von steigenden Rohöl- und Heizölpreisen hingewiesen. Wer diese Gelegenheit für eine weitsichtige Heizölbestellung jedoch verpasst hat, sollte zumindest jetzt noch eine Bestellung in Betracht ziehen. Denn obwohl die Heizölpreise nun auf ein 4-Monats-Hoch gestiegen sind, lassen die Aussichten im weiteren Jahresverlauf kaum bessere Kaufzeitpunkte  erwarten.

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