Heizölpreise stabileren sich nach Preiserhöhungen

Heizölpreise - Bundesweite Preisentwicklung von Heizöl

Mit Schrecken haben einige Verbraucher in den letzten Tagen die Heizöl - Rechnung des vergangenen Jahres aufgeschlagen. Heizölverbraucher die 2018 zu dieser Jahreszeit ihre jährliche Heizölbestellung durchgeführt haben, mussten noch bis zu 94 €uro/100 Liter zahlen. Im Vergleich sind die heutigen Heizölpreise, bei einer Bestellung von 2.000 Litern Heizöl, mit 68,13 €uro/100 Liter und einer Preissteigerung von 0,1 Cent/Liter deutlich besser zu verkraften. Wenn die beiden Heizölpreise ins Verhältnis gesetzt werden, ergibt sich dieses Jahr eine Ersparnis von bis zu 500 €uro.

Bei der Betrachtung der regionalen Preisentwicklungen waren heute überwiegend Preiserhöhungen zu verzeichnen. Lediglich in Baden-Württemberg, Hessen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland gingen die Heizölpreise zwischen 0,2 Cent/Liter und 0,4 Cent/Liter zurück. In allen anderen Bundesländern waren Preisanstiege zwischen 0,1 und 0,3 Cent/Liter zu verzeichnen. Dabei entfielen die deutlichsten Preiserhöhungen auf Brandenburg, Bayern, Nordrhein-Westfalen, Schleswig-Holstein und Sachsen-Anhalt.

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Heizölpreise - Prognose und Empfehlung

Die Variabilität des heimischen Heizölpreises wird anhand der jüngsten Entwicklung wieder einmal deutlich. Während der Preis für Heizöl Ende des vergangenen Monats noch an vier aufeinanderfolgenden Tagen sank und in Folge ein Zwei-Monats-Tief erreichte, stieg der Heizölpreis danach wieder deutlich an. Die gute Nachricht für alle Heizölverbraucher ist, dass heute die Preissteigerung nicht mehr all zu hoch ausfällt und somit von einer „Verschnaufpause“ gesprochen werden darf.

Die Stimmung an den internationalen Finanzmärkten hat sich nach den neusten Entwicklungen im Handelskonflikt zwischen den beiden größten Volkswirtschaften China und USA seit Wochenbeginn merklich gebessert. US-Präsident Trump und sein chinesischer Amtskollege Xi standen zuletzt häufig in Kontakt, um sich über verschiedene Themen auszutauschen. In dem zur Verhandlung stehenden Teilabkommen soll die Aufhebung von bereits gegenseitige erhobenen Strafzölle festgehalten werden. Die Rohölpreise haben auf die Annäherung zuletzt mit steigenden Preisen positiv reagiert.

Seit Beginn des Monats hat sich der Heizölpreis um drei Prozent verteuert, sodass die positive Entwicklung der der Handelsgespräche auf internationaler Ebene, auch am heimischen Markt spürbar ist. Neben merklich kühleren Temperaturen, stieg erfahrungsgemäß auch saisonal bedingten die Nachfrage zuletzt deutlich an, sodass immer mehr Heizölverbraucher die jährliche Heizölbestellung aufgeben. Unabhängig davon, ob Sie zeitnah Bedarf haben oder aktuell spekulieren, raten wir Ihnen die aktuell längeren Lieferfristen bei Ihrer Bestellung zu berücksichtigen.

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