Heizölpreise stabil auf hohem Niveau

Heizölpreise - Bundesweite Preisentwicklung von Heizöl

Abgesehen von den letzten Tagen ist der Juni für Heizölverbraucher gut gelaufen. In den Juli sind die Heizölpreise bisher stabil auf einem wieder höheren Preislevel gestartet, aber es ist zu befürchten, dass wir im weiteren Monatsverlauf neue Langzeithöchststände sehen werden. Auf den heutigen Dienstag gaben die Heizölpreise im bundesweiten Durchschnitt jedoch zunächst um 0,2 Cent/Liter nach. Somit kostet eine Bestellung von 2.000 Litern Heizöl aktuell 71,43 €uro/100 Liter und liegt somit noch rund drei Prozent unter dem aktuellen Jahreshöchststand.

Bei der Betrachtung der regionalen Preisentwicklung waren heute in elf Bundesländern Preisrückgänge zu verzeichnen und in fünf legten die Heizölpreise zu. Dabei fielen die Preisanstiege mit 0,3 Cent/Liter in Brandenburg und Berlin am kräftigsten aus und in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen waren leichte Zuwächse von rund 0,1 Cent/Liter zu verzeichnen. Die deutlichsten Preisnachlässe waren hingegen mit 0,6 Cent/Liter in Nordrhein-Westfalen feststellbar, gefolgt von Bremen, Hessen, Hamburg, Niedersachsen, Rheinland-Pfalz und Schleswig-Holstein, wo die Heizölpreise um knapp 0,4 Cent/Liter nachgaben.

 

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Heizölpreise - Prognose und Empfehlung

Aktuelle und zu erwartende Produktionsausfälle in zahlreichen Ölförderländern, sowie ein hinter den Erwartungen bleibender US-Ölmarkt und die Forderung von US-Präsident Trump, dass alle Länder ihre Ölimporte aus dem Iran bis November dieses Jahres vollständig einzustellen sollen, haben die Erhöhung der OPEC-Ölförderung verpuffen lassen.

Die Angebotslage auf dem Weltölmarkt spitzt sich somit zurzeit weiter zu, weshalb die Ölpreise schon bald über die 80-Dollar-Marke steigen könnten. Erst recht, wenn die Erdöleinfuhren aus dem Iran vollständigen gestoppt werden sollten, droht dem Ölmarkt zum Jahresende eine deutliche Unterversorgung, was die Ölpreise zum Winter auf neue Langzeithöchststände klettern lassen könnte.

Bei der jetzigen Marktlage müssen sich Heizölverbraucher daher wohl darauf einstellen, dass die Heizölpreise in der zweiten Jahreshälfte zulegen werden. Auch wenn sich die Preise zum Julibeginn zunächst stabilisiert haben, so bleibt die Stimmung am Ölmarkt bullisch und es muss befürchtet werden, dass es im Sommer zu einem anhaltenden Aufwärtstrend kommt.

Unsere Empfehlung lautet daher besser jetzt Heizöl zu kaufen als später. Noch stehen die Heizölpreise knapp unter dem aktuellen Langzeithoch von Ende Mai, doch vor dem Hintergrund, dass die Risiken auf steigende Rohöl- und Heizölpreise nun deutlich gestiegen sind, könnte sich dies bald ändern. Verbraucher sollten daher die Gelegenheit für eine frühzeitige Heizölbevorratung nutzen.

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