Heizölpreise sorgen für schöne Bescherung zur Weihnachtszeit

Heizölpreise - Bundesweite Preisentwicklung von Heizöl

Zum Wochenausklang haben die Heizölpreise weiter nachgegeben und sind auf den tiefsten Stand seit unserer Sommer-Rabattaktion von Mitte Juli gesunken. So gingen die Heizölpreise auf den heutigen Freitag im bundesweiten Durchschnitt um weitere 1,1 Cent/Liter zurück und folgten damit den erneut preisdrückend ausgefallenen Vorgaben vom Weltölmarkt. Aktuell kostet eine Bestellung von 2.000 Litern Heizöl somit 67,85 €uro/100 Liter.

Bei der Betrachtung der regionalen Preisentwicklung zeigte sich heute ein recht einheitliches Bild mit flächendeckenden Preisrückgängen in allen Bundesländern. Mit 1,3 bis 1,5 Cent/Liter konnten dabei die kräftigsten Preisnachlässe in Hessen, Rheinland-Pfalz, dem Saarland, Sachsen und Thüringen festgestellt werden. Aber auch in fast allen anderen Bundesländern lagen die Preisrückgänge kurz vor Weihnachten zwischen 1,0 und 1,2 Cent/Liter. Nur in Brandenburg und Berlin gaben die Heizölpreise um leichtere 0,6 Cent/Liter nach.

Trotz der jüngsten Preisrückgänge stechen die Heizölpreise im Saarland, Sachsen und Thüringen weiterhin negativ heraus, denn dort sind zurzeit deutliche Preisaufschläge zu verzeichnen, während sich die Heizölpreise in den übrigen Regionen Deutschlands weitestgehend von den zuvor preistreibenden Logistikproblemen der Mineralölbranche erholt haben.

 

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Heizölpreise - Prognose und Empfehlung

Nachdem am Ölmarkt rund drei Wochen lang Zurückhaltung geherrscht hatte und die Ölpreise recht stabil um die 60-Dollar-Marke herumgependelt waren, scheint man sich nun auf eine neue Richtung festgelegt zu haben. Abwärts. Bei Börsenhändlern überwiegt die Skepsis ob und wann die zuletzt beschlossene Förderkürzung der OPEC auch vollumfänglich in die Tat umgesetzt wird. Darüber hinaus werden die Ölpreise zurzeit stark durch die eingetrübte Stimmung an den Aktienmärkten belastet. Dementsprechend ist die Ölsorte BRENT aktuell auf den tiefsten Stand seit Mitte September 2017 gefallen.

Am heimischen Heizölmarkt gehören die Logistikprobleme, die sich durch das Niedrigwasser entlang des Rheins ergeben und im Oktober/November zu massiven Preisaufschlägen geführt hatten, weitestgehend der Vergangenheit an. Trotz der aktuell hohen Nachfrage nach Heizöl konnten die Transportaufschläge daher fast überall zurückgenommen werden. Doch auch wenn sich überregional zurzeit der beste Kaufzeitpunkt der vergangenen fünf Monate eingestellt hat, so gilt dies nicht für alle Regionen Deutschlands. Besonders im Saarland, Sachsen und Thüringen sollten Verbraucher zurzeit mit einer Heizölbestellung warten.

Diese Empfehlung kann man zurzeit aber auch allen anderen Heizölkunden geben. Generell bleibt die Stimmung an den Börsen weiterhin trüb und auch am Ölmarkt scheinen sich Analysten nun auf Richtung „Talfahrt“ festgelegt zu haben. Daher kann auch am heimischen Heizölmarkt mit weiter fallenden Heizölpreisen gerechnet werden. Wer jedoch dringend Heizöl benötigt, kann sich aktuell auch zu einem insgesamt guten Kaufzeitpunkt Ruhe verschaffen. Dabei sollte man zurzeit ein Auge auf die Lieferfristen werfen, denn wer jetzt zu den günstigsten Konditionen Heizöl bestellt, kann voraussichtlich erst Ende Januar beliefert werden.

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