Heizölpreise sinken zur Wochenmitte weiter

Heizölpreise - Bundesweite Preisentwicklung von Heizöl

Erfahrungsgemäß hat die Heizölbranche in der Zeit zwischen April und Juli in den letzten Jahren zumindest temporär Bestellrückgänge hinnehmen müssen. 2019 blieb der von vielen Seiten als „Sommerloch“ bezeichnete zwischenzeitliche Absatzrückgang komplett aus. Attraktive Heizölpreise und diverse marktbewegende Meldungen sorgten quasi für einen „Run auf Heizöl“. Aus Verbrauchersicht dürfte die seit Montag bemerkbare Abwärtsbewegung mit einem Lächeln auf den Lippen zur Kenntnis genommen werden. Und auch heute wird die Bewegung mit einem Minus von deutlichen 0,8 Cent/Liter fortgeführt. Der Heizölpreis für eine Bestellung von 2.000 Litern, liegt heute Morgen bei 70,22 €uro/100 Liter.

Bei der Betrachtung der regionalen Preisentwicklungen zeigte sich heute ein einheitliches Bild mit flächendeckenden Preisrückgängen in fast allen Bundesländern. Dabei sanken die Heizölpreise mit 0,3 bis 0,5 Cent/Liter am wenigsten in Brandenburg, Hamburg, Niedersachsen und Sachsen-Anhalt. Die kräftigsten Preisrückgänge waren hingegen mit 0,9 bzw. 1,5 Cent/Liter in Bayern, Hessen und Nordrhein-Westfalen zu verzeichnen. Als Ausnahme müssen Sachsen und Thüringen genannt werden, da hier die Preise um 0,2 Cent/Liter gestiegen sind.

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Heizölpreise - Prognose und Empfehlung

Die heimischen Heizölpreise sind Anfang letzter Woche den Vorgaben des Ölmarktes gefolgt, sodass die Heizölpreise ebenfalls kräftig zulegten. Auch wenn seitdem nur ein Teil der Preissteigerungen wieder abgegeben wurden, trägt die neuste Spekulation am Ölmarkt vermutlich zu weiteren Abwärtskorrekturen bei. So soll die Ölproduktion in Saudi-Arabien wesentlich schneller wiederhergestellt werden, als zunächst gedacht. Es ist also Möglichkeit, dass sich die Vorgaben am Ölmarkt weiter bessern und die Abwärtsbewegung der Heizölpreise fortgeführt wird.

Erst gestern haben wir in unseren Rohölpreis – News noch darauf hingewiesen, dass es im Handelsstreit zwischen China und den USA ruhig geworden ist. Die Ruhe war wie zu erwarten „tückisch“, denn gestern beschuldigte US-Präsident China erneut, sich auf den Kosten der USA zu bereichern. Die Vorwürfe kommen zu einem sehr unpassenden Zeitpunkt, denn im Oktober sollen die unterbrochenen Handelsgespräche mit China fortgesetzt werden. Die Ölnotierungen haben nach den Anschuldigungen mit kräftigen Preisrückgängen von über 2,5 Prozent reagiert.

Der Heizölmarkt geht nach der äußerst hektischen Vorwoche so langsam zur Normalität über. Aufgrund der kräftigen Preisbewegungen, war die Heizölnachfrage zuletzt unterdurchschnittlich für diese Jahreszeit. Die Auftragsbücher der Heizölhändler sind aufgrund der günstigen Heizölpreise nach wie vor gut gefüllt und die Lieferfristen dadurch anhaltend lang. Heizölverbraucher, die in absehbarerer Zeit Heizöl benötigen, raten wir daher zu einer zeitnahen Heizölbevorratung. Spekulationsfreudige Kunden können weiter abwarten, sollten allerding nie unsere News verpassen.

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