Heizölpreise sinken zum Wochenstart

Heizölpreise - Bundesweite Preisentwicklung von Heizöl

Während die Gefühlsschwankungen am interna- tionalen Ölmarkt aufgrund von vermehrt auftretender Preisschwankungen wieder deutlich zunahmen, können sich Heizölverbraucher aktuell entspannt zurücklehnen und die Entwicklung der Heizölpreise beobachte. Zum Start in den heutigen Handelstag kostet eine Bestellung von 2.000 Litern Heizöl zunächst 49,38 €uro/100 Liter. Neben dem Preisrückgang von 1,3 Cent/Liter heute Morgen, wirft jedoch das für Mitte der Woche angekündigte „Steuergeschenk“ bereits jetzt ihre „Schatten voraus, da die Heizölpreise zeitnah wieder in die Nähe des Jahrestiefs sinken könnten.

Bei der Betrachtung der regionalen Preisentwicklungen zeigte sich auch heute ein einheitliches Bild mit flächendeckenden Preisrückgängen in allen Bundes- ländern. Dabei sanken die Heizölpreise mit 1,0 bis 1,1 Cent/Liter am wenigsten in Brandenburg, Berlin, Sachsen und Thüringen. Die kräftigsten Preisrück- gänge waren hingegen zwischen 1,3 und 1,7 Cent/Liter in Bayern, Hessen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und Sachsen-Anhalt zu verzeichnen. Ein besonderes Augenmerk fällt heute auf Hamburg, da der Heizölpreis hier rund 44 €uro/100 Liter nachgab.

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Heizölpreise - Prognose und Empfehlung

Mit dem Start in die neue Woche können sich Verbraucher nicht nur auf die Mittwoch startende Umsetzung der angekündigten Mehrwertsteuer- senkung freuen, sondern darüber hinaus auch über einen deutlichen Preisrückgang, der die Heizölpreise heute Morgen wieder unter die 50 €uro – Marke sinken lässt. Nachdem die Nachfrage im Vergleich zu den Rekordmonaten März und April seit Anfang des Monats auf ein jahreszeittypisches Niveau zurückgegangen ist, blickt auch der Handel mit Spannung auf die Steuersenkung und dessen Einfluss auf das Kaufverhalten der Verbraucher.

Nachdem die Rohölpreise zur Mitte der letzten Woche, nach der Veröffentlichung des wöchentlichen Berichtes des US-Energieministeriums und der damit verbun- denen Bestätigung eines Anstieges der Rohöllager- beständen, kräftig nachgaben, folgte am Freitag eine deutliche Aufwärtsbewegung. Zum heutigen Wochen- start wird jedoch bereits ein Großteil der vorherigen Gewinne wieder abgegeben. Zurückzuführen sind die Verluste auf die dramatische Entwicklung der Corona-Infektionszahlen in den USA, die die Furcht vor einer zweiten Corona-Welle und den daraus resultierenden wirtschaftlichen Folgen nochmals verstärken.

Unabhängig vom garantierten Preisrückgang am Mittwoch in Bezug auf die Mehrwertsteuer, befinden sich die aktuellen Heizölpreise aus Verbrauchersicht weiterhin auf einem äußerst attraktiven Niveau, das Verbraucher mit Bedarf über eine zeitnahe Heizölbevorratung nachdenken lassen sollte. Allen Verbrauchern, die sich in den kommenden Tagen auf weiter sinkende Heizölpreise einstellen, empfehlen wir die Entwicklung engmaschig zu beobachten, da aktuell auch eine unerwartete Gegenreaktion am Heizölmarkt nicht ausgeschlossen werden sollte.

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