Heizölpreise sinken zum Wochenstart | Aktuelle Heizöl-News vom 23.03.2020

um 08:26 Uhr von Benjamin Stelse

Heizölpreise - Bundesweite Preisentwicklung von Heizöl

Zum Ende der letzten Woche kam es bei den Heizölverbrauchern zu einem Auf und Ab der Gefühle. Nachdem am Donnerstag ein neues Jahrestief zum Greifen nah war, folgte ein Tag später ein kräftiges Plus. Am heutigen Montagmorgen sinken die Heizölpreise um 0,5 Cent/Liter, sodass zumindest ein Teil der Preisaufschläge vom zurückliegenden Freitag wieder abgegeben werden kann. Eine Bestellung von 2.000 Litern Heizöl kostet heute Morgen zunächst 59,39 €uro/100 Liter. Den Vorgaben der internationalen Finanzmärkte nach zu urteilen, könnten die Heizöl- preise heute im Laufe des Tages weiter nachgeben.

Bei der Betrachtung der regionalen Preisentwicklungen zeigte sich heute ein differenziertes Bild. Während der Heizölpreis in sieben Bundesländern am Morgen anstieg, kam es in den anderen neun Bundesländern zu Preisrückgängen. Deutliche Preisnachlässe konnten mit 1,8 bis 1,9 Cent/Liter in Bayern, Nordrhein-Westfalen, Schleswig-Holstein und Sachsen-Anhalt festgestellt werden. Preiserhöhungen zwischen 2,0 und 2,9 Cent/Liter waren hingegen in Brandenburg, Berlin, Sachsen und Thüringen zu verzeichnen.

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Heizölpreise - Prognose und Empfehlung

Nachdem die heimischen Heizölpreise vor einer Woche noch mit deutlichen Aufschlägen in den Handelstag starteten, folgen sie zum Start in die neue Woche den Vorgaben der internationalen Finanzmärkte und sinken übersichtlich. Während am internationalen Ölmarkt die Preise aufgrund von mehreren Effekten belastet werden und die Nachfrage weiterhin sinkt, hat die Entwicklung der Heizölpreise zuletzt zu einer weiteren Bestellwelle geführt, sodass die Auftragsbücher der Heizölhändler "prall gefüllt" bleiben.

Im Zuge der anhaltenden Corona-Krise, in Kombination mit dem Preiskrieg führender Ölförderländer, sanken die Rohölpreise in der zurückliegenden Woche zwischenzeitlich auf den tiefsten Stand der letzten 18 Jahre. Die zur Mitte letzter Wochen einsetzende Erholung der Notierungen hielt bis zum Nachmittag am Freitag an, bevor die Preise erneut nach unten „sackten“. Zurückzuführen ist der jüngste Preisrückgang auf die Ankündigung Russlands, seine Fördermengen weiter auszuweiten. Das dadurch nochmals erhöhte Angebot am Ölmarkt, trifft auf eine weiter rückläufige Rohölnachfrage.

Auch wenn die „Heizsaison“ zeitnah enden wird und sich dementsprechend in den meisten Haushalten der Verbrauch deutlich reduziert, lohnt es sich aufgrund des Niedrigpreis-Niveaus weiterhin über eine zeitnahe Heizölbevorratung nachzudenken. Aufgrund der anhaltend hohen Nachfrage empfehlen wir speziell Kunden mit niedrigen Beständen, bei ihren Bestellungen auf die ausgewählte Lieferfrist zu achten, da diese zuletzt in immer mehr Regionen deutlich verlängert wurden.

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