Heizölpreise sinken erneut auf 4-Jahres-Tief | Aktuelle Heizöl-News vom 03.09.2020

um 08:09 Uhr von Benjamin Stelse

Heizölpreise - Bundesweite Preisentwicklung von Heizöl

Nachdem die Entwicklung der Heizölpreise in den letzten Tagen mal wieder einer Achterbahnfahrt glich und die Preise für Heizöl zwischenzeitlich tendenziell nach oben strebten, folgt am Donnerstagmorgen aus Verbrauchersicht ein äußerst erfreulicher Preis- rücksetzer von kräftigen 0,8 Cent/Liter. Eine Bestellung von 2.000 Litern Heizöl kostet somit zum Start in den Handelstag zunächst 46,50 €uro/100 Liter. Der Heizölpreise beendet somit vorerst die jüngste Aufwärtsbewegung und unterbieten heute Morgen sogar das für viele Kunden bereits interessante Vier-Jahres-Tiefs von Ende letzter Woche.

Bei der Betrachtung der regionalen Preisentwicklungen zeigte sich auch heute ein einheitliches Bild mit flächendeckenden Preisrückgängen in fast allen Bundesländern. Dabei sanken die Heizölpreise mit 0,1 bis 0,3 Cent/Liter am wenigsten in Brandenburg, Bremen, Hamburg, Niedersachsen, Schleswig-Holstein und Sachsen-Anhalt. Die kräftigsten Preisrückgänge waren hingegen zwischen 1,2 und 1,7 Cent/Liter in Baden-Württemberg, Bayern, Hessen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und im Saarland zu verzeichnen. Als Ausnahme muss heute Berlin genannt werden, da hier der Heizölpreis unverändert bleib.

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Heizölpreise - Prognose und Empfehlung

Von den stark fallenden Heizölpreisen in Folge des Corona-Crashs konnten im Frühjahr in „erster Linie“ Verbraucher aus dem Norden der Republik profitieren, da die Preisvorteile von vielen Händlern in Bayern und Baden-Württemberg nicht vollumfänglich an ihre Kunden weitergegeben wurden. In der Zwischenzeit bietet sich auf dem heimischen Heizölmarkt jedoch ein homogenes Preisgefüge mit nur noch geringen Preisunterschieden, sodass speziell Verbraucher aus dem süddeutschen Raum die Möglichkeit haben, zu attraktiven Einkaufskonditionen mit äußerst niedrigen Heizölpreis bestellen zu können.

Nachdem die Rohölpreise gestern Morgen die Aufwärtsbewegung der Vortage fortsetzten und die Gewinnzone bis zum Nachmittag halten konnte, drehten die Ölpreise im späten Handel ins Minus. Während die rückläufigen US-Ölreserven in den Vorwochen jeweils preisstabilisierende Impulse auslösten und die Notierungen auf immer neue Langzeit-Höchststände haben steigen lassen, blieb der Effekt der aktuellen Bestandsminderung komplett aus. Da der Hurrikan „Laura“ sowohl die Produktion, als auch den Transport von Öl in der Vorwoche stark einschränkte, besitzen die aktuellen Daten der US-Reserven nicht die gewohnte Aussagekraft.

Unseren Kunden, die aktuell noch auf weiter sinkende Heizölpreise setzen, empfehlen wir nicht mehr allzu lange mit einer Bestellung zu warten. Zum einen wird die Nachfrage saisonbesingt zeitnah anziehen und sich die Lieferfristen dadurch voraussichtlich wieder deutlich verlängern. Zum anderen ist zu beachten, dass der Vorteil aus der aktuellen Mehrwertsteuersenkung nur für Lieferungen bis zum Jahresende besteht und Verbraucher bei einer aktuellen Bestellung kein Risiko eingehen, dass die ab 2021 geltende CO2-Abgabe zu einer Anpassung des Heizölpreises führt. (bs)

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