Heizölpreise sinken auf Donnerstag weiter

Heizölpreise - Bundesweite Preisentwicklung von Heizöl

Mit Schrecken erinnern sich die Heizölverbraucher an den Herbst des vergangenen Jahres zurück. Mitte Oktober 2018 begann eine Preisrallye mit Steigerungen von mehr als 17 Prozent bei den Heizölpreisen. Eine vergleichbare Entwicklung bei den Heizölpreisen deutet sich mit dem heutigen Minus von 0,5 Cent/Liter glücklicherweise aktuell nicht an. Eine Bestellung von 2.000 Litern Heizöl kostet im frühen Handel 69,71 €uro/100 Liter. Den Vorgaben der internationalen Finanzmärke nach zu urteilen, könnte es bei den Heizölpreisen im Laufe des Tages noch zu einer Korrekturbewegung nach oben kommen.

Bei der Betrachtung der regionalen Preisentwicklungen zeigte sich heute ein einheitliches Bild mit flächendeckenden Preisrückgängen in fast allen Bundesländern. Dabei sanken die Heizölpreise mit 0,2 bis 0,6 Cent/Liter am wenigsten in Berlin, Hessen, Rheinland-Pfalz und im Saarland. Die kräftigsten Preisrückgänge waren hingegen mit 1,1 Cent/Liter in Bremen, Hamburg, Niedersachsen, Schleswig-Holstein und Sachsen-Anhalt zu verzeichnen. Als Ausnahme muss Nordrhein-Westfalen genannt werden, da hier der Heizölpreis um 0,1 Cent/Liter gestiegen ist.

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Heizölpreise - Prognose und Empfehlung

Durch den dritten Tag in Folge mit teilweise deutlichen Preisrückgängen, können wir heute den Übergang von der Abwärtsbewegung in einen Trend bestätigen. Ob dieser Abwärtstrend bei den Heizölpreisen jedoch mittelfristig anhält, darf aufgrund der Vorgaben der internationalen Finanzmärkte bezweifelt werden. Die Entwicklung der Heizölpreises seit Wochenbeginn, muss aus Verbrauchersicht durch den kontinuierlichen Preisrückgang, als äußerst positiv bezeichnet werden.

Erst gestern haben wir darüber berichtet, dass die seit einigen Wochen vorhandene Ruhe im Handelsstreit zwischen China und den USA „tückisch“ war. US-Präsident Trump warf China in einer Rede vor den Vereinten Nationen vor, sich auf Kosten der USA zu bereichern. Die Vorwürfe haben gestern im frühen Handel zu kräftigen Preisrückgängen von über 2,5 Prozent. Die Nachhaltigkeit der Aussagen des US-Präsidenten, zeigte sich in seinen gestrigen Äußerungen. So teilte Trump gestern mit, dass eine Einigung der beiden Wirtschaftsmächte früher denkbar sei, als das manche meinen.

Der Heizölmarkt geht nach der äußerst hektischen Vorwoche so langsam zur Normalität über. Aufgrund der kräftigen Preisbewegungen, war die Heizölnachfrage zuletzt unterdurchschnittlich für diese Jahreszeit. Die Auftragsbücher der Heizölhändler sind aufgrund der günstigen Heizölpreise nach wie vor gut gefüllt und die Lieferfristen dadurch anhaltend lang. Heizölverbraucher, die in absehbarerer Zeit Heizöl benötigen, raten wir daher zu einer zeitnahen Heizölbevorratung. Spekulationsfreudige Kunden können weiter abwarten, sollten allerding nie unsere News verpassen.

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