Heizölpreise sinken auf Donnerstag deutlich

Heizölpreise - Bundesweite Preisentwicklung von Heizöl

Nach der deutlichen Aufwärtsbewegung zum Start in die aktuelle Woche, können sich Verbraucher mit dem heutigen Minus von 1,7 Cent/Liter über den dritten Preisrückgang in Folge freuen. Auch wenn der Heizölpreis heute Morgen unter die für viele Heizölverbraucher so wichtige 50 €uro – Marke sinkt, gehen wir nicht von einem merklichen Nachfrage-Plus aus. Eine Bestellung von 2.000 Litern Heizöl kostet am Donnerstagmorgen 49,39 €uro/100 Liter. Den Vorgaben der Finanzmärkte nach zu urteilen, sollten heute weitere Preisrückgänge ausbleiben.

Bei der Betrachtung der regionalen Preisentwicklungen zeigte sich auch heute ein einheitliches Bild mit flächendeckenden Preisrückgängen in fast allen Bundesländern. Dabei sanken die Heizölpreise mit 1,2 bis 1,6 Cent/Liter am wenigsten in Brandenburg, Bayern, Nordrhein-Westfalen und Sachsen und Thüringen. Die kräftigsten Preisrückgänge waren hingegen zwischen 1,9 und 2,3 Cent/Liter in Bremen, Hessen, Hamburg, Niedersachsen, Rheinland-Pfalz im Saarland und Sachsen-Anhalt zu verzeichnen. Ein besonderes Augenmerk fällt heute auf Hamburg, da der Heizölpreis hier unter 45 €uro/100 Liter nachgab.

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Heizölpreise - Prognose und Empfehlung

Während die nahezu ununterbrochen fallenden Heizölpreise in den Rekordmonaten März und April noch zu einer regelrechten Bestellflut geführt hat, ist das Nachfrageniveau zuletzt auf ein Jahreszeit typischen Niveau zurückgegangen. Doch eine weitere Bestellwelle ist spätestens für den Spätsommer zu erwarten. Hintergrund dieser "Prognose" ist neben der für Juli angekündigten Mehrwertsteuersenkung bis Ende des Jahres, auch die Einführung der CO2-Steuer im Januar 2021, die zu einem deutlichem Anstieg der Heizölpreise von ca. sieben Cent je Liter führen wird.

Nachdem die Rohölpreise zu Wochenbeginn zwischen- zeitlich auf ein Dreimonats-Hoch klettern konnten, wurde die jüngste Aufwärtsbewegung am gestrigen Mittwoch abrupt beendet und die Notierungen gaben deutlich nach. Zurückzuführen sind die kräftigen Preisrückgänge auf den gestern Nachmittag veröffent- lichten Bericht des amerikanischen Energieministe- riums, aus dem hervorgeht, dass die US-Rohöllagerbestände mit dem dritten Anstieg in Folge auf einen neuen Langzeithoch gestiegen sind. Durch das jüngste Plus sind die Rohölbestände auf ein Niveau gestiegen, dass zuletzt im Juli 2017 vorhanden war.

Anhand des gestrigen recht kräftigen Preisrückganges am internationalen Ölmarkt wird wieder einmal deutlich, dass Heizölverbraucher die Entwicklung des Heizölpreises engmaschig beobachten sollten, da der heimische Heizölpreis an den internationalen Ölmakt gekoppelt ist. Da es sich selbst bei einer dauerhaften Marktbeobachtung als schwierig erweist, den idealen Zeitpunkt der jährlichen Heizölbestellung „abzu- passen“, informieren wir Sie zukünftig gerne in unserem kostenlosen Newsletter über die aktuelle Entwicklung der Heizölpreise und weisen auf gute Kaufzeitpunkte, sowie besondere Angebote hin.

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