Heizölpreise sinken auch zur Wochenmitte | Aktuelle Heizöl-News vom 18.03.2020

um 08:07 Uhr von Benjamin Stelse

Heizölpreise - Bundesweite Preisentwicklung von Heizöl

Die jüngste Entwicklung am heimischen Markt mit deutlich gesunkenen Heizölpreise, hat in den letzten Wochen bei vielen Heizölhändlern zu einem für diese Jahreszeit ungewöhnlich hohen Bestellaufkommen geführt. Und auch heute wird die verbraucher- freundliche Abwärtsbewegung mit einem Preisrück- gang von 0,6 Cent/Liter weiter fortgeführt. Eine Bestellung von 2.000 Litern Heizöl kostet zum Start in die heutige Wochenmitte 57,60 €uro/100 Liter. Da uns in den letzten Tagen vermehrt Anfragen erreicht haben, möchten wir an dieser Stelle darauf hinweisen, dass auch bei langfristigen Lieferfristen der Heizölpreis vom Tag der Bestellung bestehen bleibt.

Bei der Betrachtung der regionalen Preisentwicklungen zeigte sich heute erneut ein einheitliches Bild mit flächendeckenden Preisrückgängen in fast allen Bundesländern. Dabei sanken die Heizölpreise mit 0,1 bis 0,7 Cent/Liter am wenigsten in Bayern, Hessen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und im Saarland. Die kräftigsten Preisrückgänge waren hingegen zwischen 1,2 und 1,4 Cent/Liter in Berlin, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen und Thüringen zu verzeichnen.

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Heizölpreise - Prognose und Empfehlung

Nach den deutlichen Preisaufschlägen am Montag- morgen, sind die Heizölpreise bereits gestern wieder in den Abwärtstrend der letzten Woche zurückgekehrt. Aus Verbrauchersicht erfreulich ist jedoch, dass mit der heutigen Preisreduzierung ein Großteil des Plus bereits wieder abgegeben werden konnte. Anders als bei den Rohölpreisen, deren „Talfahrt“ kontinuierlich anhält, schwanken die heimischen Heizölpreise weiterhin. Zurückzuführen ist die Auf- und Abbewegung auf eine anhaltend hohe Nachfrage.

Die Rohölpreise sind am gestrigen Dienstag nach einer kurzen Erholungsphase erneut unter Druck geraten, sodass die Preise beider Rohölsorten im Laufe des Handelstages erneut unter die für viele Markt- teilnehmer so wichtige 30-Dollar-Marke rutschten. An den internationalen Finanzmärkten belasten aktuell gleich mehrere Faktoren die Preise. Zum einen steigt als Folge der Corona-Krise die Sorge vor einer nochmals nachlassenden globalen Rohölnachfrage, zum anderen wird durch den zu eskalierenden Streit zwischen Saudi-Arabien und Russland ein noch stärkeres Überangebot am Ölmarkt befürchtet.

Während die Folgen der Corona-Krise bis vor zwei Wochen eher „wirtschaftliche Natur“ waren, sind die Auswirkungen immer mehr in unserem Alltag angekommen. Neben der Bevorratung von Nudeln, Klopapier und anderen lebensnotwendigen Waren, nutzen weiterhin viele Heizölverbraucher die attraktiven Heizölpreise. Bei aktuellen Bestellungen raten wir auf die gewählte Lieferfrist zu achten, da sich diese in immer mehr Regionen aufgrund der hohen Nachfrage deutlich verlängert hat.

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