Heizölpreise setzen Talfahrt fort | Aktuelle Heizöl-News vom 09.09.2020

um 08:06 Uhr von Benjamin Stelse

Heizölpreise - Bundesweite Preisentwicklung von Heizöl

Nachdem sich bereits zum Wochenstart ein weiteres Abwärtspotenzial der heimischen Heizölpreise andeutete, wurde dieser durch die verbraucher- freundliche Entwicklung in den letzten Tagen bestätigt. Und auch durch den heutigen Preisrückgang von 0,9 Cent/Liter wird der jüngste Abwärtstrend weiter fortgesetzt. Eine Bestellung von 2.000 Litern Heizöl kostet zum Start in die heutige Wochenmitte zunächst 42,39 €uro/100 Liter, jedoch könnten aufgrund der eindeutigen Vorgaben der Finanzmärkte noch weitere Preisrückgänge im Laufe des Tages hinzukommen.

Bei der Betrachtung der regionalen Preisentwicklungen zeigte sich heute erneut ein einheitliches Bild mit flächendeckenden Preisrückgängen in allen Bundes- ländern. Dabei sanken die Heizölpreise mit 0,5 bis 0,8 Cent/Liter am wenigsten in Baden-Württemberg, Bayern, Rheinland-Pfalz und im Saarland. Die kräftigsten Preisrückgänge waren hingegen zwischen 1,0 und 1,4 Cent/Liter in Brandenburg, Berlin, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen und Thüringen zu verzeichnen. Ein besonderes Augenmerk fällt auch heute wieder auf Berlin, da hier der Heizölpreis am Morgen auf unter 40 €uro/100 Liter gefallen ist.

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Heizölpreise - Prognose und Empfehlung

Die Entwicklung der heimischen Heizölpreise war im Vormonat August vor allem durch einen konstanten Seitwärtstrend mit nur wenig Preisschwankungen geprägt. Mit Blick auf unseren Preis-Chart wird aktuell deutlich, dass vor gut einer Woche der Übergang in einen Abwärtstrend stattfinden hat, der die Heizölpreise nahezu konstant sinken lässt. Anhand der deutlich gestiegenen Anzahl von Preisanfragen ist auch gut zu erkennen, dass die Verbraucher den aktuellen Trend erkannt haben und unserer Kunden nur auf den „richtigen Moment“ für eine Bestellung warten.

Aufgrund eine starken Verunsicherung an den internationalen Finanzmärkten halten die Rohölpreise auch zur Wochenmitte an der jüngsten Entwicklung fest und kennen weiterhin nur den Weg nach unten. Die bereits am Dienstagmorgen vorhandenen Kursverluste wurden im Laufe des gestrigen Handelstages merklich ausgeweitet, sodass der Preis der Rohölsorte Brent unter die Marke von 40 Dollar sank. Neben den deutlichen Vorgaben der Finanzmärkte, sind die aktuellen Preisrückgänge am Ölmarkt auch auf die Sorge vor einer neuen Zuspitzung in den Handelsstreitigkeiten zwischen China und den USA zurückzuführen, die zu einer Ausweitung der globalen Nachfrageschwäche führen könnten.

Der zuvor genannte „richtige Moment“ ist nur äußerst schwer abzupassen. Doch Heizölverbraucher befinden sich aktuell in einer äußerst komfortablen Situation, in der quasi kein Fehler gemacht werden kann. Zum einen können sich Kunden bei einer heutigen Bestellung den günstigsten Heizölpreis seit April 2016 sichern. Auf der anderen Seite haben spekulations- freudige Kunden, die auf weiter sinkende Preise setzen aktuell so viel „Spielraum“, dass selbst bei einer unerwartet deutlichen Aufwärtsbewegung mit einer kurzfristigen Bestellung reagiert werden kann. (bs)

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