Heizölpreise setzen Aufwärtsbewegung fort

Heizölpreise - Bundesweite Preisentwicklung von Heizöl

Seit Jahresbeginn war die Entwicklung der Heizölpreise vor allem von langwierigen Abwärtstrends geprägt, sodass wir in unseren Statistiken bis Mitte Februar zurückgehen mussten, um vier aufeinanderfolgende Tage mit Preisanstiegen zu finden. Denn mit der heutigen Preissteigerung von 0,6 Cent/Liter, wird die jüngste Aufwärtsbewegung auch zum Wochenstart fortgesetzt und eine Bestellung von 2.000 Litern Heizöl kosten am Montagmorgen 51,88 €uro/100 Liter. Den Vorgaben der Finanzmärkte nach zu urteilen, sollten weitere Preissteigerungen im Tagesverlauf ausbleiben.

Bei der Betrachtung der regionalen Preisentwicklungen zeigte sich heute ein einheitliches Bild mit flächen- deckenden Preisanstiegen in fast allen Bundesländern. Dabei stiegen die Heizölpreise mit 0,5 bis 0,7 Cent/Liter am wenigsten in Baden-Württemberg, Bremen, Hamburg, Niedersachsen und Schleswig-Holstein. Kräftigere Preisanstiege waren hingegen zwischen 1,2 und 1,6 Cent/Liter in Brandenburg, Berlin, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen und Thüringen zu verzeichnen. Als Ausnahmen müssen heute Rheinland-Pfalz und das Saarland genannt werden, da hier der Heizölpreis um deutliche 0,8 Cent/Liter nachgab.

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Heizölpreise - Prognose und Empfehlung

Nachdem sich die Heizölpreise seit Anfang Juni in einem Seitwärtstrend befanden, ist seit gut einer Woche der Übergang in eine Aufwärtsbewegung ersichtlich. Während die Preisbewegungen in den letzten Wochen häufig kräftig ausfielen, wird mit dem Blick auf den oberen Preischart hingegen deutlich, dass die jüngsten Preisanstiege vergleichsweise über- sichtlich ausfielen. Doch auch wenn die täglichen Preisbewegungen teilweise nur marginal ausfielen, führen die jüngste Steigerungen dazu, dass heute fast unbemerkt ein Vier-Wochen-Hoch erreicht wird.

Die Rohölpreise konnten am Ende der vergangenen Woche vor allem von der zuletzt deutlich verbesserten Stimmung an den internationalen Finanzmärkten profitieren. Die verbesserte Stimmung an den Finanzmärkten führt in der Regel zu steigenden Notierungen am Ölmarkt, da Anleger vermehrt in riskante Anlageformen wie Rohstoffe investieren, zu denen auch Rohöl gehört. Trotz der jüngst wieder steigenden Infektionszahlen in China und den USA, können die Rohölpreise auch aufgrund von weiteren Lockerungen von Corona-Restriktionen in vielen Wirtschaftsnationen ihre Erholungstour fortsetzen.

Trotz der jüngsten Aufwärtsbewegung befinden sich die Heizölpreise weiterhin auf einem verbraucher- freundlichen Niedrigpreis-Niveau. Doch während vergleichbare Heizölpreise in den Rekordmonaten März und April noch zu einer regelrechten Bestellwelle geführt haben, sorgt die weiterhin rückläufige Heizölnachfrage dafür, dass erste Heizölhändler über eine Verkürzung der Lieferfristen nachdenken. Aktuell raten wir allen Verbrauchern den Heizölmarkt besonders engmaschig zu beobachten, um auf ggf. mit einer kurzfristigen Bestellung auf weiter steigende Heizölpreise reagieren zu können.

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