Heizölpreise setzen Aufwärtsbewegung fort

Heizölpreise - Bundesweite Preisentwicklung von Heizöl

Während bis zur Mitte der letzten Wochen noch von einer Stabilisierung am Heizölmarkt mit nur noch übersichtlichen Preisschwankungen gesprochen wurde, führten die jüngsten Auf- und Abbewegungen der Heizölpreise für ein deutlich gesteigertes Interesse der Verbraucher. Mit dem deutlichen Plus von 1,1 Cent/Liter wird zum Start in die neue Woche die seit Donnerstagnachmittag anhaltende Aufwärtsbewegung weiter fortgesetzt. Eine Bestellung von 2.000 Litern Heizöl kostet dadurch am Morgen 50,90 €uro/100 Liter. Die Heizölpreise folgen somit klar den Vorgaben der internationalen Finanzmärkte.

Bei der Betrachtung der regionalen Preisentwicklungen zeigte sich heute erneut ein einheitliches Bild mit flächendeckenden Preisanstiegen in allen Bundes- ländern. Dabei stiegen die Heizölpreise mit 0,7 bis 1,2 Cent/Liter am wenigsten in Baden-Württemberg, Bremen, Hessen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und im Saarland. Kräftigere Preisanstiege waren hingegen zwischen 1,3 und 1,5 Cent/Liter in Brandenburg, Berlin, Hamburg, Niedersachsen, Schleswig-Holstein und Sachsen-Anhalt zu verzeichnen.

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Heizölpreise - Prognose und Empfehlung

Am heimischen Heizölmarkt kam es letzte Woche Mittwoch im späten Handel zu einem massiven Preisrutsch, der die Heizölpreise innerhalb kürzester Zeit auf ein Niedrigpreisniveau "katapultierten", das zuvor im Frühjahr 2016 in unseren Statistiken zu finden war. Doch nur rund 24 Stunden später folgte eine kräftige Gegenbewegung, die einen Großteil des vorherigen Minus wieder ausglich. Dieses Beispiel zeigt recht deutlich, dass die engmaschige Beobachtung der Heizölpreis-Entwicklung schnell zu einer Ersparnis von mehreren 100 €uro führen kann.

Nachdem sich am Rohölmarkt bereits zum Ende der vergangenen Woche eine Fortsetzung der zuvor ins „Stocken geratenen“ Erholungstour andeutete, wird diese mit Preissteigerungen von mehr als sechs Prozent auch am heutigen Montag weiter fortgeführt. Beflügelt werden die Rohölpreise von einer preistreibenden Kombination aus rückläufigen Ange- botsmengen und einer steigenden globalen Nachfrage. Im Bezug auf das Angebot war in der ersten Maihälfte ein Exportrückgang von rund 6 Mio. Barrel/Tag festzustellen. Außerdem bestätigte die IEA zuletzt, dass die Nachfrage etwas stärker sei als erwartet.

Der Preisrutsch von letzter Woche und das damit verbundene Erreichen eines neuen Niedrigpreis-Niveaus, hat zu einer weiteren Bestellwelle geführt, die trotz gestiegener Heizölpreise auch am Wochenende weiter anhielt. Die Nachfrage befindet sich somit aktuell wieder auf dem Niveau der beiden Rekordmonate April und Mai. Es ist offensichtlich, dass sich viele Verbraucher den aktuellen Heizölpreis mit einer Bestellung zu weiterhin günstigen Konditionen sichern wollen, da die Vorgaben des Marktes kurzfristig auf weiter steigenden Heizölpreise hinweisen.

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