Heizölpreise setzen Aufwärtsbewegung fort

Heizölpreise - Bundesweite Preisentwicklung von Heizöl

Nach leichten Steigerungen zum Wochenstart, wird die Aufwärtsbewegung bei den Heizölpreisen zur Wochenmitte erneut bestätigt. Im Vergleich zu den Vortagen fällt die Preissteigerung im bundesweiten Durchschnitt mit 0,2 Cent/Liter heute jedoch etwas geringer aus. Aktuell kostet eine Bestellung von 2.000 Litern Heizöl somit 67,62 €uro/100 Liter. Die Preisentwicklung des Heizöls folgt den Vorgaben der Ölnotierungen, die am Morgen auf den höchsten Stand seit über einer Woche gestiegen sind.

Bei der Betrachtung der regionalen Preisentwicklungen zeigte sich heute ein ganz unterschiedliches Bild. Während die Heizölpreise in Baden-Württemberg, Bayern, Sachsen und Thüringen zwischen 0,2 und 0,6 Cent/Liter nachgaben, zogen die Heizölpreise in Hessen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und im Saarland mit bis zu 1,1 Cent/Liter teilweise deutlich an. In Brandenburg und Berlin verharrten die Preise auf dem Niveau vom Vortag.

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Heizölpreise - Prognose und Empfehlung

Seit Anfang der Woche ist eine leichte Aufwärtsbewegung bei den Heizölpreisen zu erkennen, jedoch bleibt abzuwarten, ob es sich hier nur um einen leichten Ausschlag im mittelfristigen Seitwärtstrend handelt, oder ob es zu einem anhaltenden Richtungswechsel kommt. Die Suche nach einem neuen Orientierungspunkt fällt den Preisen aktuell schwer, da sich die preistreibenden Meldungen mit den preisstützenden Nachrichten geradezu „neutralisieren“. Die Preisentwicklung findet somit weiterhin innerhalb einer engen Spanne statt.

Es bleibt abzuwarten, welche Entwicklung die Ölpreise kurzfristig nehmen, da die Notierungen aktuell zwischen „zwei Stühlen sitzen“. Der Konflikt zwischen den USA und dem Iran, der aufgrund der neusten Entwicklungen erneut zu eskalieren droht, hat aus Expertensicht weiterhin eine preisstützende Wirkung. Auf der anderen Seite stehen die internationalen Handelsstreitigkeiten, deren Auswirkungen mittelfristig zu einer Abkühlung der Weltkonjunktur führen könnte.

Die Heizölpreise haben bereits der letzten Woche zu einer für diese Jahreszeit ungewöhnlich hohe Auftragslage bei unseren Partnerhändlern geführt. Wir raten auch den spekulationsfreudigen Heizölverbrauchern auf die kurzfriste Preisentwicklung zu achten und raten die attraktiven Heizölpreise zu nutzen. Besonders vor dem Hintergrund, dass die meisten Analysten für den weiteren Jahresverlauf eher steigende Heizölpreise erwarten, können Verbraucher zurzeit eine frühzeitige Bevorratung für den nächsten Winter in Betracht ziehen.

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