Heizölpreise mit weiterem Preisrückgang

Heizölpreise - Bundesweite Preisentwicklung von Heizöl

Aller guten Dinge sind fünf - die aktuelle Entwicklung der Heizölpreise „zwingt“ uns dazu, den bekannten Spruch numerisch abzuändern, denn mit dem heutigen Preisrückgang von 0,2 Cent/Liter fällt der Heizölpreis auch am fünften aufeinanderfolgenden Handelstag. Eine vergleichbare Anzahl von Tagen mit konstant rückläufigen Heizölpreisen gab es zuletzt Mitte Mai. Eine Bestellung von 2.000 Litern Heizöl kostet zum Start in die Wochenmitte zunächst 48,- €uro/100 Liter. Den Vorgaben der Finanzmärkte nach zu urteilen, sollten auch heute deutliche Preisschwankungen ausbleiben.

Bei der Betrachtung der regionalen Preisentwicklungen zeigte sich auch heute ein einheitliches Bild mit flächendeckenden Preisrückgängen in fast allen Bundesländern. Dabei sanken die Heizölpreise mit 0,1 bis 0,2 Cent/Liter am wenigsten in Berlin, Hamburg, Niedersachsen und Schleswig-Holstein. Die kräftigsten Preisrückgänge waren hingegen zwischen 0,3 und 0,5 Cent/Liter in Bayern, Hessen, Nordrhein-Westfalen und im Saarland zu verzeichnen. Als Ausnahmen müssen heute Brandenburg und Thüringen genannt werden, da hier der Heizölpreis um 0,1 bzw. 0,2 Cent/Liter stieg.

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Heizölpreise - Prognose und Empfehlung

Nachdem sich unsere Kunden bereits in den letzten Tagen in der komfortablen Lage befanden die Entwicklung der Heizölpreise in aller Ruhe beobachten zu können, hat sich die Ausgangslage alles andere als verschlechtert. Durch zuletzt nahezu gleichbleibende Rohölpreise, der aktuellen Entwicklung des US-Dollars, sowie einer anhaltend schwachen Heizölnachfrage und dem daraus resultierenden Margendruck auf die Händler, sollte das aktuelle Niveau der Heizölpreise nicht nur gehalten werden, sondern zeitnah sogar das Langzeittief von Mitte Mai ins Visier rücken könnte.

Die Rohölpreise haben im gestrigen Tagesverlauf die frühmorgendlichen Preissteigerungen nicht halten können und verließen den Handel mit leichten Verlusten. Belastet wurden die Notierungen zuletzt vor allem von den weltweit steigenden Corona-Infektionszahlen. Neben dem „Hotspot“ Nordamerika, lösen aktuell auch die Zahlen in immer mehr europäischen Staaten die Befürchtung aus, dass es zeitnah zu Beschränkungen der wirtschaftlichen Aktivität kommen könnte. Eine erneute Verschärfung der Pandemie könnte die Erholung der Weltwirtschaft belasten und somit auch die Rohölnachfrage dämpfen.

Auch wenn die aktuellen Einkaufskonditionen als „ausgezeichnet“ bezeichnet werden dürfen, liefert die Aussicht auf weiter sinkende Heizölpreise das einzige Argument, das unsere Kunden von einer aktuellen Bestellung abhalten könnte. Verbraucher sollten bedenken, dass erfahrungsgemäß ab September die Nachfrage steigen sollte und sich die Lieferfristen verlängerten könnten. Neben dem saisonbedingten Nachfrage-Plus, sollte auch die CO2-Abgabe, sowie die Mehrwertsteuererhöhung ab Januar 2021 zu mehr Bestellungen im bevorstehenden Herbst führen. (bs)

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