Heizölpreise setzen Abwärtstrend fort

Heizölpreise - Bundesweite Preisentwicklung von Heizöl

Mit Blick auf unseren Preis-Chart werden sich unsere spekulationsfreudigen Kunden, die zuletzt auf weiter sinkende Heizölpreise gesetzt haben, in ihrer Annahme bestätigt fühlen. Auch wenn die Preisrückgänge der letzten Tage in ihrer Höhe mit dem heutigen Minus von 0,2 Cent/Liter zunächst nicht weiter fortgeführt werden können, befinden sich die Heizölpreise weiterhin im Abwärtstrend. Eine Bestellung von 2.000 Litern kostet am Dienstagmorgen 48,23 €uro/100 Liter. Den Vorgaben der Finanzmärkte nach zu urteilen, sollten heute deutliche Preisschwankungen ausbleiben.

Bei der Betrachtung der regionalen Preisentwicklungen zeigte sich auch heute ein einheitliches Bild mit flächendeckenden Preisrückgängen in allen Bundes- ländern. Dabei sanken die Heizölpreise mit 0,1 bis 0,2 Cent/Liter am wenigsten in Baden-Württemberg, Hessen, Rheinland-Pfalz und im Saarland. Die kräftigsten Preisrückgänge waren hingegen zwischen 0,3 und 0,5 Cent/Liter in Berlin, Bayern, Nordrhein-Westfalen und Thüringen zu verzeichnen. Ein besonderes Augenmerk fällt auch heute auf den Stadtstaat Hamburg, da hier der Heizölpreis weiterhin nur minimal über 45,- €uro/100 Liter liegt.

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Heizölpreise - Prognose und Empfehlung

Auch wenn zuletzt wieder deutlichere Preis- schwankungen die Entwicklung des Heizölpreises beeinflussten, ist seit Anfang des Monats der Übergang in einen tendenziellen Abwärtstrend ablesbar. Aus Verbrauchersicht kann erfreulicherweise festgestellt werden, dass die Abwärtsbewegung nicht nur zu den günstigsten Heizölpreisen der letzten Wochen geführt hat, sondern selbst das zeitnahe Erreichen des Langzeittief von Mitte Mai nicht mehr auszuschließen ist. Trotz der zuletzt eindeutigen Entwicklungen empfehlen wir den Markt genau im Auge zu behalten.

Aufgrund eines impulsarmen Wochenauftaktes bewegten sich die Rohölpreise gestern nur wenig und verließen den Handel am Abend nahezu unverändert. Aktuell wirken am internationalen Ölmarkt zwei Faktoren auf die Entwicklung der Notierungen, deren Effekte sich gegenseitig ausgleichen. Zum einen belastet die Furcht vor den Risiken einer schwächeren Nachfrageerholung infolge der immer dramatischeren Entwicklung der Corona-Pandemie in den USA. Auf der anderen Seite stützt die Hoffnung auf weitere Corona-Hilfen in den Vereinigten Staaten und der aktuell deutlich schwächere US-Dollar.

Trotz der verbraucherfreundlichen Entwicklungen der Heizölpreise bleibt die Nachfrage weiterhin im Keller. Zurückzuführen lässt sich die anhaltende Nachfrage- schwäche auf mehrere Faktoren. Unter anderem haben viele Verbraucher bereits im Frühjahr den Verfall der Heizölpreise für eine frühzeitige Bevorratung genutzt, sodass aktuell schlicht kein Bedarf mehr besteht. Darüber hinaus befinden sich unsere Kunden in der komfortablen Lage, den impulsarmen Handel in Ruhe beobachten zu können und bei Bedarf mit einer kurzfristigen Bestellung auf eine unerwartete Preisentwicklung reagieren zu können. (bs)

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