Heizölpreise setzen Abwärtsbewegung fort

Heizölpreise - Bundesweite Preisentwicklung von Heizöl

Auf den heutigen Dienstag sind die Heizölpreise im bundesweiten Durchschnitt um weitere gut 0,5 Cent/Liter gesunken. Somit kostete eine Bestellung von 2.000 Litern Heizöl am Morgen 62,92 €uro/100 Liter, was gleichbedeutend mit dem tiefsten Stand seit rund sechs Wochen war. Die Aussichten für weitere Preisnachlässe sind zudem recht gut.

Bei der Betrachtung der regionalen Preisentwicklungen zeigte sich heute ein differenziertes Bild. In den meisten Bundesländern waren zwar Preisrückgänge zu verzeichnen, diese fielen jedoch in ihrer Höhe sehr unterschiedlich aus. So gingen die Heizölpreise in Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen und Thüringen um weitere 0,9 bis 1,0 Cent/Liter zurück während in Baden-Württemberg, Bayern und Hessen lediglich minimale Preisrückgänge von höchstens 0,1 Cent/Liter zu verzeichnen waren. In Rheinland-Pfalz und dem Saarland legten die Heizölpreise sogar um 0,1 bis 0,3 Cent/Liter zu.

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Heizölpreise - Prognose und Empfehlung

Getrieben durch die massive Abwärtskorrektur an den Aktienmärkten, ziehen sich spekulative Anleger zurzeit verstärkt aus dem Ölmarkt zurück und stoßen ihre Kontrakte ab, was die Ölpreise allein seit Wochenbeginn um vier Prozent hat fallen lassen. Damit ist der Rückgang der Ölpreise zwar nicht so drastisch ausgefallen wie der von so manchem Aktienindex, das Abwärtspotential der Ölpreise ist jedoch auch noch nicht voll ausgeschöpft, so dass es im weiteren Wochenverlauf durchaus noch weiter nach unten gehen kann.

Für die heimischen Heizölverbraucher bedeutet dies, dass man mit einer Heizölbestellung derzeit abwarten sollte. Der Spielraum für weitere, spürbare Preisrückgänge ist vorhanden. Bei den Ölpreisen war eine Abwärtskorrektur lange überfällig und die insgesamt eingetrübte Stimmung an den Börsen setzt die Ölnotierungen darüber hinaus unter Druck. Der €uro hat zwar zuletzt nachgegeben, befindet sich jedoch immer noch auf einem der höchsten Stände seit mehr als drei Jahren.

Insgesamt sind die Chancen auf einen deutlichen Rückgang der Heizölpreise somit vielversprechend. Dennoch sollte man, bei den aktuell kälteren Tagen, seinen Heizölverrat überprüfen und bei einem niedrigen Stand nicht allzu lange mit einer Heizölbestellung warten, denn die Lieferfristen für die günstigsten Angebote liegen in der Regel bei bis zu vier Wochen.

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